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Intel: Gerüchte um Altera flammen wieder auf

So schnell kann es gehen: Noch vor einigen Wochen wurde vermeldet, dass die geplante Übernahme von Altera durch Intel geplatzt sei.

Medienberichten zufolge konnten sich die beiden Konkurrenten nicht über den Preis einigen.

Dabei hätte Intel, die weltweite Nummer Eins im Chip-Markt, immerhin mehr als 10 Mrd. Dollar auf den Tisch gelegt.

Das hätte sogar den bislang größten Zukauf der Firmengeschichte in den Schatten gestellt; im Jahr 2011 erwarb Intel für 7,7 Mrd. Dollar den Spezialisten für Anti-Viren-Software McAffee.

Jetzt flammte die Gerüchteküche um Altera wieder auf. Demnach wäre die Übernahme noch ganz und gar nicht vom Tisch.

Bis Anfang Juni sind Intel die Hände gebunden

Derzeit ist Intel in seinem Handlungsspielraum offenbar eingeschränkt. Denn bis zum 01. Juni existiert scheinbar ein Stillhalte-Abkommen.

Dieses hindert Intel, den Altera-Akionären ohne Zustimmung des Unternehmens ein Übernahmeangebot vorzulegen.


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Das Abkommen war Bedingung von Altera, bevor sich das Unternehmen mit Intel zu Verhandlungen an den Tisch gesetzt hat.

Dies würde auch erklären, warum sich Intel nach monatelangen Verhandlungen so still verhalten und kein öffentliches Angebot gemacht hat. Ohnehin ist die Ablehnung des Altera-Managements nicht ganz nachvollziehbar.

Denn der Angebotspreis von 54 Dollar lag immerhin mehr als 50% über dem Börsenkurs.

Zwischenzeitlich stellte Intel sogar ein höheres Gebot von 58 Dollar in Aussicht, ist davon aber im weiteren Verlauf der Verhandlungen wieder abgerückt.

Übernahme ergänzt Produktangebot

Eine Übernahme der auf Schaltelektronik und programmierbare Halbleiter spezialisierten Altera würde gut in die Strategie von Intel passen.

Denn der Konzern will sich breiter aufstellen. Der klassische Markt mit Chips für PCs, auf dem Intel führend ist, schwächelt.

Mit Altera würde Intel seine Marktführerschaft bei Servern ausbauen und könnte vom Boom bei hoch spezialisierten Blade-Servern profitieren.

Damit könnte der Konzern aus Kalifornien den wachsenden Konkurrenten wie Qualcomm die Stirn bieten.

Zuletzt lief es bei Intel nicht wirklich rund. Der Chipgigant verschlief den Trend zu Tablet-PCs und Smartphones nahezu komplett.

Die Nachfrage nach Desktop-PCs ist regelrecht eingebrochen. Mittlerweile werden die festen Computer nur noch von Firmenkunden und Hardcore-Gamern gekauft.

Für Sie zum Vergleich: Im PC-Markt liegt Intels Anteil bei über 80%, im Tablet-Markt bei etwa 5% – und bei Smartphones bei nur 1%.

Umsatzprognosen nach unten genommen

Im Gesamtjahr peilt der Chipgigant eine Stagnation der Erlöse an. Damit dürfte der Umsatz bei knapp 56 Mrd. Dollar liegen. Zuvor war das Management hier von einem Anstieg um rund 5% ausgegangen.

Aus strategischen Gesichtspunkten macht der Zukauf sicher Sinn. Zudem würde sich Intel eine Wachstumslokomotive zulegen. Alleine dieses Jahr peilt Altera einen Gewinnsprung von 25% an.

Bei einem Preis von mehr als 10 Mrd. Dollar würde wohl auch ein Großteil der Barreserven von Intel (aktuell 14 Mrd. Dollar) dabei draufgehen.

5. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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