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International Airlines Group hebt ab

Mit Premium-Airlines wie Iberia und British Airways, Billigfliegern wie Vueling und LEVEL sowie IAG Cargo deckt International Airlines Group (IAG) den Löwenanteil der Branche ab.

Durch die günstigen Kerosinpreise gewinnt zudem das Luftfracht-Geschäft an Attraktivität, da die Preise im Verhältnis zum Schienenverkehr deutlich sinken.

Wie profitabel die aktuelle Situation für IAG ist, lässt sich anhand der Zahlen für das 1. Halbjahr ablesen.

International Airlines Group erfüllt die 3-Filter-Kriterien

Europas drittgrößte Airline erfüllt die Kriterien der 3-Filter-Strategie nach James O’Shaughnessy:

  1. Seit 2012 ist der Gewinn kontinuierlich gestiegen.
  2. Bei einem für 2017 geschätzten Umsatz von 22,9 Mrd. € errechnet sich ein KUV von 0,6.
  3. Die Aktie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich besser entwickelt als der FTSE 100.

Gewinn steigt um 29,2%, Ihre Dividende wird erhöht

Globale Unsicherheiten, politische Spannungen und Terror wirken sich negativ auf die Reiselust und damit auf das Geschäft der Airlines aus.

Zusätzlich belastete die Pfund-Abwertung aufgrund des BrExit-Referendums das Ergebnis mit rund 460 Mio. €.

Dennoch konnte IAG im vergangenen Jahr den Umsatz stabil halten und den Gewinn um 29,2% auf 1,9 Mrd. € steigern.


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Primär beflügelten günstige Kerosinpreise, die um 26,8% unter dem Vorjahr lagen, das Ergebnis. Mit Ausnahme von Vueling wurde die operative Marge bei allen Marken gesteigert.

IAG beteiligt Sie an der positiven Geschäfts-Entwicklung und erhöhte die Dividende um 20% auf 0,24 € pro Aktie.

Zusätzlich legt der Konzern ein Aktienrückkauf-Programm in Höhe von 500 Mio. € auf.

Einer für alle, alle für einen

Als Holding ist das effiziente Zusammenspiel der einzelnen Marken ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Im Mittelpunkt stehen Synergie-Effekte zwischen den Bestandsmarken, die kontinuierlich optimiert werden.

Flexible Ersatzflüge, eine zentrale Verwaltung und ein breites Angebot sind einige der Wettbewerbs-Vorteile, die eine solche Holding mit sich bringt.

Einerseits arbeitet IAG an der Optimierung dieser Synergie-Effekte. Andererseits wird das Portfolio kontinuierlich ausgebaut. Ende 2015 wurde IAG Mehrheits-Eigentümer der Aer Lingus.

100-Mio.-Passagier-Marke geknackt

Erstmals wurden innerhalb eines Jahres mehr als 100 Mio. Fluggäste befördert. Vor dem Zusammenschluss im Jahr 2011 hatten British Airways und Iberia nur halb so viele Passagiere.

Die Auslastungs-Quote ist eine zentrale Kennzahl in der Airline-Branche und gibt Auskunft über die Effizienz des Flugplan-Managements.

Diese konnte im 1. Halbjahr bei 3 der 4 Fluggesellschaften des Konzerns weiter erhöht werden.

Die Kosten pro Flugpassagier, unter Ausklammerung der Kerosinkosten, wurden um weitere 4,1% reduziert.

Erfolgreiches 1. Halbjahr

IAG setzte die erfolgreiche Entwicklung im 1. Halbjahr fort:

  • Die Ergebnisse aller 4 Marken konnten deutlich gesteigert werden.
  • Besonders gut lief es bei Iberia, die nach 6 Mio. € Verlust im Vorjahr einen Gewinn von 84 Mio. € erzielte.
  • Im Juni hoben erstmals Passagierflugzeuge der neuen Billig-Airline LEVEL ab.
  • 2 neue Airbus A330 steuern Los Angeles, San Francisco, Buenos Aires und Punta Cana vom Heimatflughafen Barcelona an.
  • Der Umsatz konnte um 0,9% auf 10,9 Mrd. € gesteigert werden, während das operative Ergebnis um 13,8% auf 898 Mio. € kletterte.
  • Unterm Strich verbuchte IAG einen Gewinn-Anstieg von 2,3% auf 557 Mio. €.

Fazit

Der Ausbau des Marken-Portfolios zahlt sich aus. IAG ist breit aufgestellt und bestens für weiteres Wachstum positioniert.

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit 2-stelligem Wachstum des operativen Ergebnisses und einer Steigerung der Umsätze pro Fluggast.

Eine positive Gewinn-Entwicklung soll auch zukünftig an die Aktionäre weitergegeben werden.

Ich rechne daher mit einer Dividenden-Ausschüttung von 0,27 € pro Aktie, was einer attraktiven Dividendenrendite von 3,8% entspricht.

13. Oktober 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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