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Investieren in Europa

Der Euro kriselt, Griechenland ist so gut wie pleite und jetzt wackelt auch noch Spanien.

Macht da ein Investment in europäische Aktien überhaupt noch Sinn? Klare Antwort: Ja. Denn das Bewertungsniveau europäischer Titel ist günstiger denn je.

So liegt das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) beim Euro Stoxx 50 beispielsweise bei gerade einmal 8.

Natürlich drückt die Krise die Kurse. Aber diese wird nicht ewig währen. Dann rückt die niedrige Bewertung wieder in den Fokus und die Kurse steigen.

Vorausschauende Langfristanleger decken sich daher jetzt relativ günstig (es kommt dabei nicht darauf an, den absoluten Tiefpunkt zu erwischen) ein.

Falls Sie dabei breit gestreut anlegen möchten, treffen Sie mit börsennotierten Indexfonds (ETFs) eine gute Wahl. Im Folgenden gebe ich Ihnen einen kleinen Überblick über Ihre Anlagemöglichkeiten mit Europa-Indizes.

Euro Stoxx 50: 4-Länder-Index

Der bekannteste Europa-Index ist der Euro Stoxx 50. Er enthält die wichtigsten 50 Aktien der Eurozone.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Den Schwerpunkt bilden Aktien aus Frankreich und Deutschland, ebenfalls einen bedeutenden Anteil weisen Werte aus Italien und Spanien auf.

Zu den größten Einzelwerten zählen Total (Frankreich), Siemens (Deutschland), Sanofi-Aventis (Frankreich), BASF (Deutschland) und Banco Santander (Spanien).

Stoxx Europe 50: Nicht-Euroländer mit im Boot

Falls Sie auch die Nicht-Euro-Länder Großbritannien und die Schweiz mit im Boot bzw. Index haben wollen, können Sie auf den Stoxx Europe 50 zurückgreifen.

Mit rund 40% fällt die Gewichtung der britischen Aktien allerdings relativ hoch aus. Zu den größten Einzelaktien im Stoxx Europe 50 gehören BP, HSBC, Vodafone (alle Großbritannien) sowie Nestlé und Novartis (beide Schweiz).

Ein Index für Nordeuropa

Wenn Sie auch in Nordeuropa investieren möchten, bietet sich der Stoxx Nordic 30 an. Hier sind die 30 wichtigsten Aktien aus Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark zusammengefasst.

Zu den größten Positionen zählen Nokia (Finnland), Statoil (Norwegen), Ericsson (Schweden) und Nordea Bank (Schweden).

Breite Streuung mit 600 Einzelwerten

Eine noch größere Streuung erzielen Sie mit dem Stoxx 600. Dieser Index enthält 600 Aktien aus Europa, darunter nicht nur die Großkonzerne, sondern auch mittlere und kleinere Werte.

Branchen-Investments mit Subindizes

Der Stoxx 600 weist außerdem zahlreiche Subindizes auf, in denen Unternehmen einer Branche zusammengefasst sind. Dies ermöglicht Ihnen, aussichtsreiche Branchen breit gestreut abzudecken. Zu den wichtigsten Subindizes gehören:

Der Stoxx 600 Health Care enthält alle Aktien aus den Bereichen Pharma, Medizintechnik und Gesundheit.

Im Stoxx 600 Financial sind die Bank- und Versicherungsaktien aus dem STOXX 600 zusammengefasst.

Der Stoxx 600 Technology besteht aus den größten Technologiewerten Europas. Telekommunikationsaktien sind hier nicht enthalten, diese haben ihren eigenen Subindex, den Stoxx 600 Telecommunications.

Der Stoxx 600 Basic Resources enthält alle Aktien von Unternehmen aus dem STOXX 600, die im Bereich Roh- und Grundstoffe tätig sind.

Aktien aus den Bereichen Konsumgüter und Nahrungsmittel sind im Stoxx 600 Consumer Goods zusammengefasst.

Und Aktien von Autoherstellern und -zulieferern befinden sich im Stoxx 600 Automobiles & Parts.

Sie sehen: Sie haben die Qual der Wahl. Bei mittlerweile über 1.000 in Deutschland handelbaren ETFs sollte für jeden Anleger etwas dabei sein.

15. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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