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Investieren in Holz – Renditeüberlegungen für Sachwertinvestitionen

Holz gilt als einer der Sachwerte, mit dem die kommende Krise zu meistern ist.

Ein Sachwert, weil Holz in der Produktion oder als Energieträger einsetzbar ist.

Daher scheint das Angebot an Investments in der Öffentlichkeit vergleichsweise stark zuzunehmen. Denn kaum noch ein Magazin in den vergangenen Wochen, das ohne redaktionellen Beitrag und entsprechende Werbung ausgekommen wäre. Entweder AGs, Fonds oder Zertifikat:

Das Angebot an Beteiligungen ist groß. Werbung wie „… Teakholzplantagen 15 Prozent jährlich…“ gibt es auch im Internet auf diversen Datenportalen. Allerdings: Wie hoch die Rendite tatsächlich sein wird, werden Sie als Privatinvestor auf diese Weise nicht nachvollziehen können.


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Inflationsschutz intakt

Neben der Rendite werben Anbieter in der Regel auch mit dem Inflationsschutz, der von Holzinvestitionen ausgeht. Denn die Nachfrage wird dann auf höhere Preise treffen und weiter funktionieren. Das heißt: Holz ist effektiv davon abhängig, wie stark das Wirtschaftswachstum sein würde.

Deshalb sind allerdings auch Prognosen über künftige Preisentwicklungen irreführend. Kein Analyst kann annähernd den Holzbedarf abschätzen, allein schon deshalb, weil die Konjunkturentwicklung fraglich ist und gerade in der kommenden Krisenepoche kaum prognostizierbar ist.

Umgekehrt lässt sich zumindest feststellen, dass bestimmt Holzinvestitionen sich selbst in günstigen Phasen nicht ausgezahlt haben. Dies traf etwa auf Investitionen in Deutschland zu, die allenfalls gut 1% gebracht haben, so „Berenberg Private Capital“.

Nordamerika gefragt

Deshalb ist Nordamerika die gefragte Anbaufläche schlechthin. Dort scheinen auch die Holzsorten deutlich weniger ökologisch zu sein als bei uns. Denn: Monokulturen, Teakhölzer, Tropenhölzer sind hier teils verboten oder verpönt. Das wohl beste Investment derzeit sind geschlossene Fonds, denn:

  • Die Investition ist unternehmerisch, das heißt: von vornherein ist klar, wie die entsprechenden Flächen bewirtschaftet werden müssen, die Bilanzierung ist transparent und alle Beteiligten kennen das Totalverlust-Risiko. Denn:
  • Andere Formen wie etwa Zertifikate auf entsprechende Unternehmen bringen in aller Regel deutlich weniger Informationen mit sich. Das Risiko entsprechender Aktiengesellschaften oder Preisen, auf die es auch Zertifikat geben kann, ist in diesem Sinn höher.
  • Allerdings sind geschlossene Fonds für gewöhnlich teuer – im unternehmerischen Betrieb. So liegen die Nebenkosten oft bei bis zu 30% für den Vertrieb und die Verwaltung.

GeVestor meint: Wenn Sie investieren, ist aus Renditesicht das langfristige Investment den kurzfristigen Anlagen in aller Regel überlegen – was die Transparenz betrifft. Daher:

Investieren Sie dann in geschlossene Fonds (als Beispiel für eine Beteiligungsform). Nur: die Prognosen auf Ausschüttungen sind so zu behandeln. Dies sind keine Renditeversprechen oder gar -garantieren, sondern Schätzungen – die in aller Regel so auf keinen Fall zutreffen werden.

Grundsätzlich ist die Überlegung, Holz als Sachwert anzusehen, jedoch richtig.

22. Mai 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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