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Investoren-Legende Warren Bufffett wird 85

Am Aktienmarkt herrscht weiterhin Unsicherheit. Der deutsche Leitindex DAX schloss hauchdünn unter der 10.000-Punkte-Marke. Heute reichten gute Konjunkturdaten aus Europa und den USA nicht, um die Ängste vor einer möglichen China-Schwäche zu überdecken.

Während die meisten Investoren aktuell orientierungslos herumirren, geht ein Investor weiter den Weg, den er mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway bereits seit 50 Jahren geht: Warren Buffett.

Über die US-amerikanische Investment-Legende Warren Buffett, der in den vergangenen Jahren mit seinem Investment-Ansatz zu einem der reichsten Menschen der Welt wurde, habe ich Ihnen an dieser Stelle schon einige Male berichtet.

Ebenso über die Strategie, mit der Buffett sein Vermögen an der Börse gemacht hat. Seine Strategie ist eine Mischung aus Value und Growth (Wachstumsansatz). Hauptsächlich bedient er sich jedoch der Lehren des Value-Ansatzes, den Buffett durch seinen Lehrmeister Benjamin Graham kennenlernte.

Heute will ich für Sie anlässlich des 85. Geburtstages von Buffett, den er am Sonntag dieser Woche feiern wird, noch einmal das Wichtigste rund um Buffett und seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway zusammenfassen.


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Die Anfänge von Warren Buffett

Bevor Warren Buffett Berkshire Hathaway zu der legendären Finanzholding machte, die sie heute ist, verwaltete er zwischen den Jahren 1956 und 1969 einen Investmentpool, zu dem Verwandte das Startkapital von damals gut 100.000 US-Dollar beigesteuert hatten.

In dieser Zeit schaffte es Buffett, mit einem überdurchschnittlichen Anlageergebnis das von den Investoren angelegte Kapital zu vervielfachen. Wer von Beginn an dabei war, bekam für 10.000 US-Dollar Startkapital im Jahr 1969 runde 150.000 US-Dollar ausbezahlt!

Ende der 1960er-Jahre herrschte eine Stimmung an den Börsen, die Warren Buffett überhaupt nicht gefiel. Er hatte etwas dagegen, dass die Anleger zu sehr auf kurzfristige Kursgewinne und spekulative Investments schauten. 1967 sagte er: „Ich kann mit den herrschenden Bedingungen nichts mehr anfangen.“

Als Konsequenz löste er seinen Investmentpool auf und tauschte das Geld der Investoren in Anteile von Berkshire Hathaway um. Ganz nach dem Vorbild Benjamin Grahams, Warren Buffetts Lehrmeister, erwarb Berkshire nicht einfach nur Unternehmensanteile und spekulierte auf deren Wertzuwachs.

Buffett und seine Finanzholding Berkshire Hathaway

Vielmehr sah er sich als Unternehmer und kaufte häufig auch 100%ige Beteiligungen von Unternehmen. Berkshire Hathaway selbst war zunächst eine in finanzielle Schwierigkeiten geratene Textilfirma, die 1965 von Warren Buffett übernommen wurde. Er machte aus dem Textilunternehmen eine Finanzholding.

Buffett investierte, wie er selbst sagt, nur in Unternehmen, deren Geschäftsmodell er verstehen konnte. In der Folge führte der Erfolg von Berkshire Hathaway und damit auch Buffetts Erfolg dazu, dass der Aktienkurs einen unglaublichen Anstieg von 19 auf heute 196.000 US-Dollar hinlegte und die Berkshire-Aktie damit zur teuersten Aktie der Welt wurde.

Heute ist Berkshire Hathaway in vielen verschiedenen Bereichen investiert, wobei der Bereich Versicherungen mit etwa einem Drittel des Umsatzes am wichtigsten ist. Dabei zählen GEICO (Autoversicherung) und der Rückversicherer General Re zu den wichtigsten Stützen in diesem Segment.

Daneben hält das Unternehmen eine ganze Reihe von Beteiligungen an großen Weltkonzernen wie z B. Coca-Cola, Kraft Foods, Procter & Gamble oder Wal-Mart. Der Rest wird in kleinere Unternehmen investiert, wobei diese aus den unterschiedlichsten Branchen stammen können.

Die Bilanz von Buffett ist mehr als eindrucksvoll. Seit 50 Jahren erwirtschaftet Buffett für seine Aktionäre im Schnitt pro Jahr eine Rendite (gemessen am Buchwert) von knapp 20%.

Damit hat er den S&P 500, den Aktienindex, der die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst, in den vergangenen 50 Jahren um das doppelte geschlagen.

Fazit: Mit seinen „langweiligen“ Anlagekriterien (Kaufe nur das, was Du verstehst! Kaufe nur Aktien, die Du auch 10 Jahre besitzen möchtest!) ist Buffett ein Albtraum für die moderne Finanzindustrie, die davon profitiert, dass Anleger immer nervöser hin- und herschichten.

Mein Rat lautet dagegen: Bleiben Sie auch im Börsenchaos ruhig und investieren Sie langfristig! Mit dieser Einstellung ist Warren Buffett sehr alt und sehr reich geworden.

26. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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