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Ist diese Mode-Aktie der letzte Schrei?

Mode ist für viele Menschen die schönste Nebensache der Welt. Gerade jetzt zum Frühling kleiden sich viele Mode-Freaks neu ein und gönnen sich etwas. Und wenn das Geld für neue Kleider, Jacken oder Hosen nicht reicht, kaufen Modebewusste eben ein paar Accessoires, um Mode aus der Vorsaison entsprechend aufzupeppen.

In den USA landen viele dieser „Mode-Junkies“ in Filialen von Chico’s. Chico’s FAS betreibt rund 1.550 Filialen in den USA. In eigenen Design-Studios werden Mode für Frauen und dazu passende Accessoires wie Schmuck, Handtaschen, Gürtel, Uhren und Schuhe entworfen.

Das Sortiment spricht vor allem Frauen mit mittleren und hohen Einkommen an. Die Produkte werden unter den Markennamen Chico’s/Soma Intimates, White


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House/Black Market und Boston Proper verkauft.

Mehr Umsatz – weniger Gewinn

Chico’s hat im vergangenen Jahr mehr umgesetzt, aber weniger verdient. Im 4. Quartal rutschte das Unternehmen sogar in die roten Zahlen. Verantwortlich waren Wertberichtigungen bei der Marke Boston Proper sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen.

Der Umsatz wuchs dagegen um 7,7%. Wachstumstreiber waren die im Jahresverlauf 75 neu eröffneten Filialen. Aber auch auf vergleichbarer Fläche ist Chico’s um 4,3% gewachsen. Alle Marken haben besser abgeschnitten.

Soma Intimate und Boston Proper stachen mit zweistelligen Wachstumsraten hervor. Im Gesamtjahr war Boston Proper allerdings die einzige Marke, die weniger umsetzte.

Chico’s-Aktionäre warten besser noch etwas ab

Für das laufende Jahr hat das Management ein Umsatzwachstum von 2 bis 3% auf vergleichbarer Fläche sowie eine Verbesserung der Bruttomarge in Aussicht gestellt. Im vergangenen Jahr war diese Kennzahl von 54,8 auf 53,3% zurückgegangen. Zudem werden die Investitionen gekürzt und nur noch 40 neue Filialen eröffnet.

Andererseits ist in den kommenden 3 Jahren die Schließung von 120 unrentablen Filialen geplant. Ziel ist es, die jährlichen Kosten um 55 Mio $ zu senken. Trotz der starken Flächenexpansion ist die Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von rund 66% immer noch beeindruckend.

Der Cash-Bestand erhöhte sich im Jahresvergleich sogar um 71% auf 260 Mio $. Der Lagerbestand schrumpfte im gleichen Zeitraum aufgrund eines umsichtigen Lagermanagements um 1,3%.

Chico’s spricht in erster Linie berufstätige Frauen an. Um das Wachstum breiter aufzustellen, sollte sich das Unternehmen neue Kundenkreise erschließen. Die Dividendenrendite von 1,7 % ist zwar in Ordnung, aber noch kein Argument für die Aktie. Es werden die nächsten Zahlen sein, die darüber Aufschluss geben, wie es für das Unternehmen weiter geht.

2. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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