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Italien: Bankenkrise brodelt weiter – doch keiner bekommt es mit

Politisch steht Europa in diesen Tagen in der Krise. Das CETA-Handels-Abkommen mit Kanada stockt immer noch. Aktuell liegt es am Widerstand der belgischen Provinz Wallonien.

Diese Provinz mit 3,5 Mio. Einwohnern bringt vielleicht ein großes Projekt zu Fall, von dem annähernd 500 Mio. Europäer in 28 Ländern betroffen sind.

Allerdings überdeckt dieses Thema aus der Wirtschafts-Politik die aktuellen finanziellen Probleme in einigen EU-Ländern.

Älteste Bank der Welt will sich „gesund schrumpfen“

So geht die Bankenkrise in Italien unvermindert weiter. Dort stehen traditionsreiche Bankhäuser mit dem Rücken zur Wand.


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Mit der Banca Monte dei Paschi di Siena steht auch die älteste Bank der Welt unter Druck. Immerhin reichen die Wurzeln dieses Geldinstitutes zurück bis ins Jahr 1472.

Doch durch die große Anzahl Notleitender Kredite in den vergangenen Jahren hat diese Bank bisher nur durch massive Rettungs-Zahlungen der italienischen Regierung überhaupt überleben können.

Jetzt soll der Absturz durch eine massive Schrumpfung verhindert werden. Zur Debatte stehen der Abbau von 2.600 Arbeitsplätzen und die Schließung von 500 Zweigstellen.

Weiterhin plant das italienische Unternehmen auch noch einen Verkauf von anderen Geschäfts-Anteilen. Diese Pläne sollen das Bankhaus wieder in die Erfolgsspur zurückführen.

Immerhin erwartet die Banca Monte dei Paschi di Siena dann für 2019 wieder einen möglichen Gewinn von rund 1 Mrd. €.

Bankenkrise noch lange nicht gelöst

Das ist ohne Frage ein ambitioniertes Ziel denn dazu müssen Sie eins wissen: aktuell verfügt das Unternehmen an der Börse nur noch über einen Wert von rund 1 Mrd. €.

Die Aktie erlebt an der Börse derzeit eine absolute Achterbahnfahrt. Nach einem Wechsel an der Führungsspitze und der Bekanntgabe einiger Rettungs-Maßnahmen hat die Aktie in 4 Wochen um 100 % zugelegt.

Dennoch beträgt das Minus auf Jahressicht noch immer knapp 78%.

Diese Aktie ist nichts weiter als zu einem Spekulations-Objekt verkommen. Ob das Unternehmen tatsächlich zu retten sein wird, muss sich im Laufe der kommenden Jahre zeigen.

Eines ist für mich aber klar: Das Problem der europäischen Banken wird uns noch längere Zeit beschäftigen und umfasst noch weitere Namen neben diesem traditionellen italienischen Geldinstitut.

25. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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