Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Jetzt beschlossen: Mehr Geld für Kinder

Gute Nachricht für Eltern: Das Kindergeld steigt in den Jahren 2015 und 2016 – und ebenso der Grund- sowie Kinderfreibetrag. Das hat das Bundeskabinett in Berlin beschlossen.

Noch ist die Erhöhung allerdings noch nicht amtlich. Bundestag und Bundesrat haben ebenfalls noch ein Wörtchen mitzureden. Aber deren Einverständnis gilt als sicher.

Kindergeld: 4 Euro mehr pro Kind und Monat im Jahr 2015

Noch im Jahr 2015 soll das Kindergeld um 4 Euro steigen. Da dessen Höhe von der Kinderzahl abhängt, sieht die Staffelung dann so aus:

  • 188 Euro pro Monat für das erste und zweite Kind (bisher 184)
  • 194 Euro pro Monat für das dritte Kinde (bisher 190 Euro)
  • 219 Euro für jedes weitere Kind (bisher 215 Euro)

Wann die Erhöhungen ausgezahlt werden, ist noch ungewiss. Sicher ist aber: Sie werden rückwirkend zum 1. Januar 2015 wirksam. Für die zurückliegenden Monate gibt es dann eine Nachzahlung. Im Jahr 2016 ist dann eine weitere Erhöhung um 2 Euro geplant.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Wer vom steigenden Kinderfreibetrag profitiert.

Besserverdiener profitieren stattdessen vom Kinderfreibetrag. Ihn können Familien in Anspruch nehmen, sofern er für sie mehr bringt als das Kindergeld. Der Kinderfreibetrag steigt im Jahr 2015 von bisher 4.368 auf 4.512 Euro. Maximal möglich ist damit eine Steuerersparnis von 68 Euro.

2016 folgt eine erneute Anhebung des Kinderfreibetrags auf dann 4.608 Euro. Dadurch lassen sich maximal weitere 46 Euro an Steuern sparen.

Übrigens: Ob Sie lieber Kindergeld oder Kinderfreibetrag in Anspruch nehmen, müssen Sie nicht selbst entscheiden. Das Finanzamt führt für Sie eine so genannte Günstigerprüfung durch.

Das heißt, es überprüft, ob Sie mit Kindergeld oder mit Kinderfreibetrag mehr Geld bekommen bzw. an Steuern sparen. Ist der Kinderfreibetrag für Sie günstiger, werden die erhaltenen Kindergeldzahlungen entsprechend verrechnet.

Kleines Plus für alle Steuerzahler: Auch der Grundfreibetrag steigt

Auch der Grundfreibetrag soll gemäß Kabinettsbeschluss steigen. Im Jahr 2015 beläuft sich der Anstieg auf 8.472 (statt bisher 8.354). Das bringt unter dem Strich eine Steuerersparnis von maximal 24 Euro.

Eine zweite Erhöhung folgt dann im Jahr 2016 auf die Summe von 8.652 Euro, was einer maximalen Steuerentlastung von 36 Euro gleichkommt.

Das Schöne ist: Sie brauchen sich diese Zahlen nicht zu merken. Denn das Finanzamt berücksichtigt Grund- und Kinderfreibetrag automatisch, wenn Sie Ihre Steuererklärung abgeben.

Steuererklärung bringt mehr als bisher

Da diese neuen Freibeträge auf Ihrer aktuellen Lohnsteuerkarte noch nicht eingetragen sind, heißt das für Sie: Es dürfte sich mehr als sonst lohnen, für die Jahre 2015 und 2016 eine Steuererklärung abzugeben.

Denn der Arbeitgeber darf bisher beim Lohnsteuerabzug nur die aktuellen Freibeträge berücksichtigen, sofern eingetragen. Das Finanzamt aber berücksichtigt nach Jahresende selbstverständlich die neuen, dann gültigen Freibeträge. Und das bringt Ihnen in aller Regel eine größere Steuererstattung, als ohnehin schon winkt.

Herzliche Grüße

Judith Engst

10. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt