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Jetzt ist es amtlich: EZB sieht Deflationsgefahr

So langsam ändert sich die Lage in der Euro-Zone: Lange Zeit waren die Sorgen vor einer Inflation das beherrschende Thema –und auch die Notenbank hat daran ihre Strategie ausgerichtet. Doch jetzt dreht sich das Bild. Die EZB hat vor einigen Tagen die Zinsen erneut gesenkt – ein Grund dafür ist auch die steigende Deflationsgefahr.

In der Reaktion auf die Zinssenkung haben auch die Medien das Thema aufgegriffen. Das Handelsblatt titelte „Europäische Zentralbank fürchtet Deflation“. Damit zeigt sich nun immer mehr, dass nicht Inflation die Gefahr ist, sondern die Deflation.

Als einer der wenigen Deflationsexperten in Deutschland warne ich schon seit Jahren vor den Gefahren einer Deflation. Die ist deutlich schlimmer als eine Inflation oder auch eine Hyperinflation. Doch in Deutschland ist die Angst vor der Inflation extrem tief verwurzelt. Da Deflationen seltener auftreten, liegt auch kaum noch Wissen über diese spezielle Form der Wirtschaftskrise vor.


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Doch eins muss Ihnen klar sein: bei einer Deflation kommt im Grunde der komplette Wirtschaftskreislauf ins Stocken. Doch diese Gefahr kennt in Deutschland kaum jemand. In den Medien wird immer wieder die Inflationsangst geschürt. So werden viele Anleger in Sachwerte getrieben. Eine Folge sind die aktuell völlig überzogenen Immobilienpreise in den deutschen Metropolen.

Deflation: Die unbekannte Gefahr – das muss sich ändern

Doch die Deflation ist die unbekannte Gefahr – und damit sehr viel schlimmer für Sie und Ihr Vermögen. Es ist eben so: Wenn man etwas nicht kennt, ist es auch schwierig sich darauf einzustellen. Daher ist es mir als Deflationsexperte auch schon seit Jahren ein Anliegen, das Wissen über die Deflation in Deutschland zu erweitern.

Der Hauptgrund für die Gefahren der Deflation ist die Abwärtsspirale bei den Preisen und später auch bei den Löhnen. Die Unternehmen müssen in solchen Phasen die Preise senken, um überhaupt noch Kunden anzulocken.

Die greifen aber nicht mehr zu, weil sie denken, dass es schon bald noch billiger sein könnte. Durch den schrumpfenden Absatz sind viele Firmen gezwungen, Arbeitsplätze abzubauen. Das bremst den Konsum immer weiter. Die Wirtschaftsleistung geht in der Folge immer weiter zurück.

Das Ausbrechen aus der deflationären Abwärtsspirale ist schmerzhaft und nicht sehr einfach. Das haben die verlorenen zwei Jahrzehnte in Japan gezeigt. Das Land war in dieser Zeit fest im Griff der Deflation.

Erst so langsam geht es in Japan wieder aufwärts – doch das hat Milliarden Yen gekostet. Zunächst legte die Regierung immer wieder neue Konjunkturprogramme auf. Jetzt greift sie mit Stützungsprogrammen auch noch weiter ein. Geht es so weiter in der Euro-Zone, stehen uns auch schon bald massive deflationäre Tendenzen bevor.

12. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.