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Leasing: Vorteile auf einen Blick

easing ist heute so aktuell wie nie. Die Banken sitzen auf ihrem Geld und geben nur noch zögerlich Kredite für Investitionen und Neuanschaffungen. Da bietet es sich häufiger an, Fahrzeuge, Computer, Maschinen oder auch Immobilien zu leasen.

Was Sie aber immer beachten müssen:

  • Genauso wie beim Bankkredit müssen Sie beim Leasing Ihre Bonität unter Beweis stellen. Doch die Kriterien sind nicht so streng und der Aufwand nicht so groß wie heutzutage bei einem weiteren Bankkredit.

  • Sie schonen Ihre Liquidität und Ihr Eigenkapital. Das wird umso wichtiger, je mehr die Banken beim Rating auf diese Zahlen schauen.

  • Keine zusätzlichen Sicherheiten: Als Sicherheit genügt das Leasing-Objekt. Bei einer Bankfinanzierung müssen Sie heute häufig noch weitere Sicherheiten geben.

  • Mehr Flexibilität: Durch richtige Gestaltung des Leasingvertrags behalten Sie mehr Spielräume – zum Beispiel, indem Sie eine Maschine oder ein Fahrzeug gezielt nur für den Zeitraum leasen, in dem sie benötigt werden. Bei Kreditfinanzierung legen Sie sich in der Regel langfristiger fest.

  • Die Leasingraten können vollständig als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Das bringt häufig eine Steuerersparnis gegenüber der Kreditfinanzierung.

  • Nicht immer bringt Leasing automatisch Steuer-Ersparnisse: Besonders bei Unternehmensgründern, die ohnehin hohe Aufwendungen geltend machen können, bringt Leasing oft keine Vorteile.

  • Unbedingt das Kleingedruckte lesen: Leasingverträge können auf unterschiedlichste Weise gestaltet sein. Da können sich im Kleingedruckten Vereinbarungen verbergen, die später teuer für Sie werden können und eventuelle Steuereinsparungen wieder zunichte machen können. Beispiel: Haben Sie nach Ende des Leasingzeitraums die Verpflichtung, den Gegenstand zu entsorgen, oder nimmt ihn der Leasinggeber zurück?

  • Kein Leasingvertrag ohne Prüfung: Unterschreiben Sie keinen Leasingvertrag, ohne vorher mit Ihrem Steuerberater zu sprechen. Denn ob Leasing oder Kreditfinanzierung günstiger ist, hängt immer vom Einzelfall ab. ?

Leasing: Alternative zum Bankkredit und Alternative zum Kauf

Im deutschen Mittelstand geht die Angst vor Kreditverknappung um. Nachdem die Ausleihungen der Banken 2001 nur noch um 2 % gestiegen sind (im Jahr davor waren es noch 5 %), war das Kreditvolumen im ersten Halbjahr 2002 sogar rückläufig.

Die Big Four der privaten Kreditwirtschaft, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Dresdner Bank und Commerzbank, haben ihre Kredite an inländische Unternehmen von März 2001 bis März 2002 sogar um 9,3 % zurückgefahren.

Insbesondere in solchen Zeiten, in denen herkömmliche Bankkredite schwerer und teurer zu bekommen sind, kann Leasing für Sie eine attraktive Finanzierungsalternative darstellen.

Das Leasinggeschäft ist in den fünfziger Jahren in den USA entstanden. Die Realisierung von Investitionen mittels Leasing (engl. to lease = mieten) passiert entweder direkt über spezialisierte Finanzierungsinstitute, häufig Tochtergesellschaften von Banken, oder – zu Verkaufsförderungszwecken – direkt durch die Hersteller des Leasinggutes oder deren Tochtergesellschaften.

Als Leasingnehmer können Sie sich das Leasingobjekt ohne oder mit geringem Kapitaleinsatz verschaffen. Entscheidend für Sie als Leasingnehmer ist der Erwerb der Nutzungsmöglichkeit des Leasinggutes. Rechtlicher Eigentümer hingegen bleibt der Leasinggeber.

Geleast werden am häufigsten Fahrzeuge. Daneben gibt es allerdings eine Vielzahl von weiteren interessanten Möglichkeiten. Neben EDV-Anlagen, sonstigen Büromaschinen und Produktionsanlagen hat sich auch das Leasen von Immobilien etabliert.

Wer ist Eigentümer

Juristischer Eigentümer ist, wer die rechtliche Herrschaft über eine Sache hat. Er kann mit diesem vollumfassenden Recht andere von jeder Einwirkung auf den Gegenstand ausschließen. Geregelt ist das Eigentum im BGB.

Nach der Abgabenordnung kann ein anderer als der rechtliche Eigentümer einer Sache wirtschaftlicher Eigentümer sein.

In Ihrer Stellung als Leasingnehmer sind Sie nie rechtlicher Eigentümer. Sie können – müssen aber nicht – wirtschaftlicher Eigentümer einer Sache sein. Allerdings muss aus steuerlichen Gründen, zur Vermeidung eines Dauerschuldverhältnisses beim Leasingnehmer, der Leasinggeber durch genaue Vertragsgestaltung und -durchführung unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles als wirtschaftlicher Eigentümer gelten.

Voraussetzungen für Leasing

Ähnlich einer kreditausreichenden Bank prüft die Leasinggesellschaft Ihre Bonität als potenzieller Leasingnehmer. Das Ausmaß der Anforderungen richtet sich dabei nach den einzelfallbezogenen Umständen und der zur Disposition stehenden Größenordnung. Als Grundlage für eine Entscheidung können herangezogen werden:

Vorteile durch Leasing

Leasing bietet Ihnen gegenüber einer herkömmlichen Bankfinanzierung folgende Vorteile:

  • Informationen über Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse: Jahresabschluss, Firmengeschichte und Potenzial Ihres Unternehmens, Beurteilung von Management, Markt, Produkt

  • Auskünfte Dritter über Sie: Bankauskunft sowie Referenzen von wichtigen Lieferanten

  • Informationen zum Leasingobjekt: Kopie der Bestellung und Auftragsbestätigung des Lieferanten


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  • Schonung von Liquidität und Eigenkapital

  • Durch feste Raten verlässliche Planungsbasis

  • Im Vergleich zum Kreditkauf verbesserte Bilanzstruktur/ Bilanzkennzahlen

  • Bessere Position gegenüber Kreditinstituten

  • Sparen von Steuern

Leasing schont Ihre Liquidität. Ihr vorhandenes Eigenkapital bleibt anderweitig verfügbar. Dies gilt ebenso für bei Banken bestehende Kreditlinien, die zum Beispiel für einen steigenden Betriebsmittelbedarf oder eine Aufstockung des Umlaufvermögens genutzt werden können.

Die Besicherung der Leasinggesellschaft beschränkt sich in der Regel auf das Leasinggut. Bei Bankkrediten müssen Sie gegebenenfalls weitere Sicherheiten stellen oder persönlich in die Haftung gehen.

Von Anfang an können Sie über das Leasingobjekt verfügen. Eine vollständige Zahlung ab der ersten Nutzung ist nicht erforderlich. In der Regel sind monatlich fixe Raten zu begleichen. Diese sollten aus den Erträgen, die aus der Nutzung des Leasinggutes gewonnen werden, beglichen werden können.

Während der gesamten Vertragszeit sind Erhöhungen ausgeschlossen. Sie haben somit eine transparente Kalkulations-/Planungsbasis.

Bedenken Sie allerdings, dass die Summe der Mietkosten regelmäßig deutlich über dem Kaufbetrag des Leasinggegenstandes liegt. Ob der Kauf nach Berücksichtigung von Folgekosten (Eigen-/ Fremdkapitalkosten, Vermögens-/Gewerbeertrags-/Gewerbekapitalsteuer) immer noch günstiger ist, ist im Einzelfall zu prüfen.

Entscheidend kann auch sein, in welchem Ausmaß Ihnen als Leasingnehmer der Veräußerungserlös nach Vertragsablauf zufällt. Sollten Sie einen Leasingvertrag kündigen müssen, werden Sie möglicherweise noch mit außergewöhnlichen Ablösezahlungen belastet.

Die Bilanzstruktur Ihres Unternehmens wird durch Leasing nicht berührt. Das Leasingobjekt bleibt im Eigentum der Leasinggesellschaft. Sie als Leasingnehmer können das Gut daher nicht abschreiben. Wegen der geringeren Bilanzsumme steigt Ihre Eigenkapitalquote, was wiederum zu einer besseren Bonitätsbeurteilung führts

Leasingverbindlichkeiten haben Sie ggf. nach dem Handelsgesetzbuch im Anhang Ihres Jahresabschlusses als sonstige finanzielle Verpflichtung auszuweisen.

Leasing hilft Ihnen möglicherweise, Steuern zu sparen. Leasingraten können vollständig als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Damit das Finanzamt dies anerkennt, muss die Laufzeit des Leasingvertrages zwischen 40 und 90 Prozent der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer liegen.

Für Unternehmensgründer ist der steuerliche Aspekt des Leasings regelmäßig nicht reizvoll. Häufig bestehen in der Anfangsphase im Verhältnis zu den Erträgen hohe Aufwendungen, so dass keine oder kaum Gewerbeertrags- und Körperschafts/Einkommenssteuer anfallen.

Leasingverträge sind häufig so ausgestaltet, dass Service-/Zusatzleistungen inbegriffen sind: Beschaffung und Versicherung, Verwertung von Gütern oder Baubetreuung von Immobilien durch eine hierin erfahrene Leasinggesellschaft.

Flexiblere Vertragslaufzeiten können für Sie ein weiterer Vorteil sein. Ihr Unternehmen kann eine Maschine genau für den Zeitraum nach den Bedürfnissen eines Auftrages mieten. Ein kreditfinanzierter Kauf mit seinen Zins- und Tilgungsverpflichtungen nimmt keine Rücksicht auf die künftige ungewisse Entwicklung der Auftragslage. Gerade dies kann vor allem für Firmengründer interessant sein.

Am Ende der Grundmietzeit ist häufig die Veräußerung des Leasinggutes vereinbart. Unter diesem Blickwinkel bietet der Kauf den Vorteil, dass Ihnen das Objekt zeitlich erst einmal unbegrenzt zur Verfügung steht.

Leasing ermöglicht Ihnen dagegen die Teilnahme an technischen Erneuerungen, da am Ende der Vertragslaufzeit eine Nachfolgevereinbarung über den modernsten Maschinentyp getroffen werden kann.

Hingegen können Sie als Eigentümer uneingeschränkt Veräußerungen vornehmen, um die Gefahr eines Totalverlustes als Folge von technischen oder wirtschaftlichen Veränderungen zu vermeiden.

Voraussichtlich ab 2006 müssen die Banken auf Grund von Basel II je nach Bonität der Firmenkunden Kredite mit zusätzlichem Eigenkapital unterlegen.

Leasing als Alternative zum Investitionskredit kann daher weiter an Bedeutung gewinnen.

Der Leasingvertrag

Rechtlich handelt es sich in der Regel um einen Mietvertrag, dessen Inhalt an die Bedürfnisse des Leasinggeschäftes angepasst wird.

Achten Sie immer auf das Kleingedruckte! Auch beim Abschluss eines Leasingvertrages sind für Sie Details unter Umständen von großer Bedeutung. Beispielhaft sollten Sie auf Folgendes aufpassen:

  • Haben Sie oder hat der Leasinggeber die Pflicht, nach Vertragsablauf das Leasinggut zu entsorgen? Müssen Sie am Ende das Gut übernehmen (Andienungsrecht), oder besteht für Sie lediglich eine Kaufoption?

  • Werden am Ende des Vertrages Sonder- oder Schlusszahlungen zu Ihren Lasten fällig, sei es für Abbau oder Transport?

  • Welche – insbesondere außerordentliche – Kündigungsrechte sollen Ihnen oder Ihrem Vertragspartner eingeräumt werden?

  • Lassen Sie sich die Zusammensetzung der Leasingrate genau erläutern und aufsplittern. Die Rate enthält neben den eigentlichen Mietkosten auch Verwaltungskosten, einen eventuellen Risikozuschlag und eine Gewinnmarge. Vielleicht gelingt es Ihnen durch Verhandeln noch, die Höhe der Rate zu senken.

  • Wird Ihnen als Leasingnehmer am Ende des Vertrages möglicherweise ein Bonus gezahlt an dem Mehrerlös bei der Verwertung des Leasinggegenstandes?

Diese Leasingarten gibt es

Vielfältige Ausgestaltungen sind möglich nach Jedes Leasinggeschäft enthält eine Finanzierungs- und eine Dienstleistungskomponente, dies allerdings in sehr unterschiedlicher Ausprägung.

Vom Finanzierungsleasing spricht man bei einer Übergewichtung des Finanzierungsinteresses. Entsprechend werden mittel- bis langfristige Vertragszeiten vereinbart. Das Leasinggut wird nach Ihren Bedürfnissen hergestellt oder erworben. Am Ende der Vertragslaufzeit wird Ihnen häufig ein Kaufrecht eingeräumt. Die Grundmietzeit wird grundsätzlich unkündbar vereinbart.

Operate Leasing bedeutet, dass in der Regel ein modernes Produkt für eine relativ kurze Laufzeit angemietet wird. Der Leasingnehmer hat hierbei nur für eine kurze Zeit Interesse am Gut. Eine Eigeninvestition würde sich für ihn nicht lohnen. Der Leasinggeber benötigt für diese Leasingform einen Markt in Form einer wiederkehrenden Nachfrage für den Leasinggegenstand.

Hersteller-Leasing (Direktes Leasing) bezieht sich auf die Stellung des Leasinggebers. Leasinggeber ist entweder der Produzent des Gegenstandes oder dessen wirtschaftlich abhängige Leasinggesellschaft. Im Vordergrund steht das Absatzinteresse des Herstellers, der normalerweise im Rahmen eines Finanzierungsleasings besondere Dienstleistungen anbietet (Wartung von Fotokopiergeräten).

Handelt es sich bei dem Leasinggeber um eine vom Hersteller unabhängige Gesellschaft, spricht man vom Indirekten Leasing.

Mobilienleasing gibt es in der Ausgestaltung als Investitionsgüterleasing oder Konsumgüterleasing. Das häufige KFZ-Leasing existiert auch in Sonderformen, wie zum Beispiel dem Flottenleasing. Hierbei leasen Sie bei einem Leasinggeber gleich mehrere Fahrzeuge.

Daneben besteht Leasing in Form des Immobilienleasings. Erfasst wird die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken und Gebäuden sowie Betriebsanlagen.

Was bei uns unter dem Begriff „Zeitarbeit“ bekannt ist, bedeutet nichts anderes als Personalleasing. Für einen vertraglich vereinbarten Zeitraum werden Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt.

Je nach Ausmaß der vom Leasinggeber übernommenen Dienstleistungen unterscheidet man zwischen Full-Service-Leasing mit Wartung, Reparatur und Versicherung, Teil-Service- Leasing mit einer Aufteilung der Dienstleistungen zwischen den Vertragsparteien und Net-Leasing, bei dem Sie als Leasingnehmer sämtliche Pflichten tragen.

Vollamortisationsverträge zeichnen sich dadurch aus, dass durch die Zahlung der Leasingraten im Laufe der unkündbaren Grundmietzeit die Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Finanzierungskosten nebst Risikospanne und Gewinnspanne abgedeckt werden.

Ansonsten liegt ein Teilamortisationsvertragvor. Dieser enthält dann eine Regelung, dass Sie als Leasingnehmer sich gegenüber dem Leasinggeber verpflichten, den Gegenstand zu einem vorab bestimmten Preis zu übernehmen.

Zum Zweck der Kapitalfreisetzung und Schaffung von Liquidität sowie zum Heben von stillen Reserven für andere unternehmerische Aufgaben eignet sich das Sale-and-Lease-Back- Verfahren.

Sie als Eigentümer verkaufen ein Wirtschaftsgut an eine Leasinggesellschaft, von der Sie anschließend das Gut wieder mieten und sich die Nutzungsmöglichkeit wahren. In der Regel erfolgt diese Konstruktion bei Gewerbeimmobilien.

Spezialleasing bedeutet, dass der Leasinggegenstand nach Vertragsablauf mangels Drittverwendungsfähigkeit sinnvoll nur noch vom Leasingnehmer verwendet werden kann.

Wird ein Gegenstand nach Ablauf der Leasingvertragslaufzeit gegen einen anderen Vertragsgegenstand ausgewechselt, spricht man von Revolving-Leasing.

Möglich ist auch ein Anschluss-Leasingvertrag. Ihnen bleibt dann die Möglichkeit der Weiternutzung des geleasten Gegenstandes nach Ablauf der ursprünglich vereinbarten Vertragsdauer. Denken Sie rechtzeitig, mindestens 6 Monate vor Ablauf Ihres Leasingvertrages, an eine Vertragsverlängerung, den Abschluss eines neuen Leasingvertrages oder gar den Eigentumserwerb eines entsprechenden Gegenstandes durch Kauf.

Checkliste: Worauf Sie bei Leasing achten sollten

  • Leasing bindet kein Eigenkapital. Es ist zumeist eine 100-prozentige Fremdfinanzierung.
  • Ihre liquiden Mittel können Sie für andere Investitionsvorhaben einsetzen.
  • Sie schonen Ihre Kreditspielräume und Sicherheiten bei der Bank. Der Leasinggegenstand allein reicht als Sicherheit aus.
  • Sie können die Höhe der Monatsraten auf Ihre Zahlungssituation abstimmen
  • Kosten und Erträge Ihrer Investition fallen zum gleichen Zeitpunkt an. Mit den Erträgen, die Sie aus der Nutzung einer geleasten Maschine oder einem anderen Leasinggut ziehen, decken Sie die Leasingraten mehr als ab.
  • Durch das Sale-and-lease-back-Verfahren gewinnen Sie sofort Liquidität und können weiterhin Erträge aus der Nutzung der Mobilie ziehen.
  • Durch Leasing vermeiden Sie Fehlinvestitionen: Sie können geleaste Güter nach Ablauf der Mietzeit zurückgeben und durch ein neueres Modell ersetzen.
  • Das Mieten von Mobilien bringt Bilanzierungsvorteile: Die monatlichen Leasingraten sind sofort abzugsfähige Betriebsausgaben. Die Bilanz verkürzt sich, da Sie das Gut nicht mit den Anschaffungskosten bilanzieren müssen. Der Leasinggeber bleibt Eigentümer.
  • Leasingraten werden im Gegensatz zu Kreditzinsen nicht als Dauerschulden gewertet und nicht zum Gewerbeertrag hinzugezählt. Beim Leasing fallen keine Gewerbesteuern an.
  • Achten Sie darauf, dass der Leasinggeber Eigentümer des gemieteten Gutes bleibt. Nur dann können Sie Steuervorteile für sich in Anspruch nehmen.
  • Fragen Sie nach dem Restwert des geleasten Gegenstandes und dem Leasingzinssatz. Diese Größen erleichtern den Vergleich von Angeboten.
  • Lassen Sie sich die Kosten eines Leasing-Vertrages immer bis zum Ende der Laufzeit berechnen.
  • Holen Sie für ein Gut immer mehrere Finanzierungs- und Leasing-Angebote ein. Eine Aufstellung der gesamten Kosten hilft Ihnen bei der Wahl der billigeren Alternative.
  • Leasing-Geber prüfen Ihre Bonität: Bereiten Sie deshalb Unterlagen vor, die über die Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens Auskunft geben.
  • Prüfen Sie Leasing-Verträge kritisch: Wenn Sie das Wirtschaftsgut unter Umständen länger nutzen oder gar kaufen möchten, sichern Sie sich eine Verlängerungs- und Kaufoption.
  • Möchten Sie das Gut nach Ablauf der Mietzeit kaufen, bietet sich ein Vollamortisationsvertrag an.
  • Bevorzugen Sie niedrigere Monatsraten und tragen dafür lieber das Restwertrisiko, kommt der Teilamortisationsvertrag für Sie in Frage. In diesem Fall haben Sie keine Kaufoption.
  • Für Güter, die einem schnellen technischen Wandel unterliegen, empfehlen sich kündbare Verträge. So können Sie alte Modelle jederzeit durch neuere ersetzen.
  • Leasing-Rahmenverträge sind als Alternative zum Bankkredit interessant. Innerhalb eines festgelegten Limits können Sie über Investitionen entscheiden.

2. Oktober 2002

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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