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Kapsch: Aktie des Telematik-Konzerns schraubt sich nach Großaufträgen nach oben

Vielen von Ihnen ist die Kapsch-Aktie wahrscheinlich noch kein Begriff. Einen Blick ist das österreichische Familien-Unternehmen aber alle Mal wert.

Denn bei dem Telematik-Spezialisten liefen die Geschäfte zuletzt erstaunlich gut. Bei der Gewinn-Spanne erreichten die Österreicher gerade ein 5-Jahres-Hoch.

Auch der Aktienkurs hat seinen Dornröschen-Schlaf beendet. Immerhin legten die Papiere seit Ende 2014 um knapp 130% zu. Der Börsenwert nähert sich damit wieder der Marke von 500 Mio. €.

Weltweit führender Spezialist für Straßen-Telematik

Die Kapsch TrafficCom AG ist ein Anbieter von Verkehrs-Telematik-Lösungen. Das Unternehmen entwickelt vorrangig elektronische Mautsysteme und bietet den technischen und kommerziellen Betrieb dieser Systeme an.

Außerdem bietet die Firma Verkehrs-Management-Lösungen mit den Schwerpunkten Verkehrs-Sicherheit und Verkehrs-Steuerung, elektronische Zutritts-Kontrollsysteme, vollautomatische Video-Detektion und Systeme zur Parkraum-Bewirtschaftung an.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wien und verfügt über Tochter-Gesellschaften und Repräsentanzen in 33 Ländern.

Hohe wiederkehrende Erlöse

Der Charme in dem Geschäftsmodell von Kapsch liegt in der guten Planbarkeit der Erlöse. Denn wenn ein Mautsystem erst installiert ist, dann rollen jedes Jahr Erlöse für den Betrieb und die Wartung der Systeme in die Kassen der Österreicher.


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So wurden in den vergangenen Jahren z. T. mehr als 70% der Umsätze mit wiederkehrenden Erlösen erzielt.

Bereits 2004 hat der Konzern in Österreich das weltweit erste elektronische LKW-Mautsystem für Fahrzeuge ab 3,5 t umsetzt, bei dem Mautkontrolle und Abrechnung der Gebühren bei fließendem Verkehr erfolgen können.

Seither ist dieses von Kapsch errichtete „Multi-Lane-Free-Flow“ (MLFF) Mautsystem unterbrechungsfrei in Betrieb. Durchschnittlich werden pro Werktag 1,8 Mio. Maut-Transaktionen durchgeführt.

Das ergibt 662 Mio. abgerechnete Transaktionen in der Höhe von mehr als 1 Mrd. € im Jahr.

Der Erfolg dieser österreichischen Lösung hat dazu geführt, dass Kapsch Aufträge für die Errichtung von Systemen dieser Bauart erhalten hat in:

  • der Tschechischen Republik,
  • Polen,
  • Australien,
  • Neuseeland,
  • Weißrussland,
  • Südafrika,
  • Chile
  • und den USA.

Mittlerweile bietet Kapsch ein breites Portfolio an Intelligent Transportation Systems (ITS) am Weltmarkt an.

Großauftrag in den USA

Zuletzt konnte der österreichische Telematik-Konzern mit einem Großauftrag aus den USA punkten. Kapsch erneuert das Mautsystem für die sechs Brücken und Tunnels der Hafenbehörde von New York und New Jersey.

Dazu kommt die laufende Wartung des Systems für mindestens 6 Jahre. Mit bis zu 134 Mio. € (147 Mio. Dollar) ist es in Summe der größte Projektwert, den Kapsch in den USA je abgewickelt hat.

Die Arbeiten beginnen im August 2016. Das gesamte System soll bis Ende 2020 ersetzt sein.

Geschäfte deutlich über Plan

Zuletzt liefen die Geschäfte des Technologie-Unternehmens deutlich über Plan. Im vergangenen Geschäftsjahr kletterten die Erlöse um 15,3% auf 526 Mio. €.

Zugleich verbesserten sich die Gewinne um beeindruckende 220% auf 36,5 Mio. €. Das entspricht einem Gewinn je Aktie von 2,39 € (Vorjahr: 0,28 €).

Dabei lag die wichtige Vorsteuer-Gewinnmarge mit 11,9% deutlich über der internen Zielmarke von 10%. Über die guten Ergebnisse dürfen sich auch die Anleger freuen:

Die Dividende wurde zuletzt von 0,50 € je Aktie spürbar auf 1,50 € je Aktie erhöht. Das ist die bislang höchste Dividende seit dem Börsengang im Jahr 2007.

9. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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