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Keine Entwarnung auf dem Stahlmarkt

Die Rohstahl-Erzeugung in Deutschland ist im 1. Halbjahr 2016 um 1% gesunken.

Im weniger schwankungsanfälligen 3-Monats-Vergleich zeigt sich jedoch eine Stabilisierung: So wurde im 2. Quartal mit 11,1 Mio. t in etwa das Niveau des Vorjahres-Zeitraums erreicht.

Die Kapazitäts-Auslastung entsprach mit 89% im bisherigen Jahresverlauf ungefähr dem langjährigen Durchschnitt.

Die Perspektiven für das 2. Halbjahr sind unsicher, angesichts der Entwicklung auf den globalen Stahlmärkten.

Auf dem chinesischen Stahlmarkt spitzt sich die Lage weiter zu:

Fehlende Fortschritte bei der Konsolidierung der Industrie und eine stärker als erwartet rückläufige Nachfrage führten zu einem weiteren Anstieg der Überkapazitäten.


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Diese wirft China zu Dumping-Preisen auf den Markt. Zudem sind Stahlprodukte aus China subventioniert. Wenn hier nichts passiert, könnte das die Existenz der Stahlindustrie gefährden.

Die Stahlkocher reagieren

Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal hat in den vergangenen Jahren in Europa 4 seiner 25 Hochöfen geschlossen, ganze Sparten wie den Edelstahl-Bereich ausgegliedert und weltweit zehntausende Arbeitsplätze gestrichen.

Die Dumping-Preise machen auch den deutschen Branchen-Führern ThyssenKrupp und Salzgitter zu schaffen.

Trotz der Anti-Dumping-Maßnahmen der EU und der USA sind die Exporte aus der Volksrepublik – dem mit Abstand größten Stahlhersteller der Welt – im 1. Halbjahr um 9% gestiegen.

China hat zugesagt, seine Kapazitäten bis 2020 um 140 Mio. t zu reduzieren. Experten schätzen die Überkapazitäten in dem Land auf 300 Mio. t – mehr als das 7-fache der Jahres-Produktion in Deutschland.

Der deutsche Marktführer ThyssenKrupp sondiert derzeit die Möglichkeiten für eine Fusion mit dem Konkurrenten Tata Steel.

Der Konzern hatte im Mai seine Jahresprognose wegen der Einbrüche im Stahlgeschäft nach unten geschraubt. Die IG Metall macht Front gegen eine Fusion und drohende Standort-Schließungen.

Die größte Einzel-Gewerkschaft Deutschlands rief die Beschäftigten zu einem Aktionstag am 31. August vor der Zentrale von ThyssenKrupp in Duisburg auf.

KlöCo kehrt nach Krisenjahr in die Gewinnzone zurück

Nach dem Krisenjahr 2015 kehrte KlöCo im 2. Quartal in die Gewinnzone zurück. Auch im Gesamtjahr will der Konzern den operativen Gewinn deutlich steigern, einen Netto-Gewinn erzielen und eine Dividende zahlen.

2015 schrieb der Stahlhändler einen Rekordverlust von 347 Mio €. Die KlöCo-Aktie zog nach Veröffentlichung zeitweise um über 5% an und lag damit auf dem höchsten Stand seit 2 Jahren.

KlöCo will der Branchenkrise mit weiteren Einsparungen trotzen. Mit einer strafferen Struktur in Europa, die Vorteile beim Einkauf bringt, sollen in den kommenden 3 Jahren rund 30 Mio. € gespart werden.

Zudem wird der Onlinehandel ausgebaut. Bis 2019 soll so die Hälfte des Umsatzes über das Internet abgewickelt werden. Mit dem Online-Handel kann KlöCo auch höhere Preise schneller an die Kunden weiterreichen.

29. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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