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Keine Sektlaune bei Schloss Wachenheim

Freudige Anlässe wollen gefeiert werden. Oftmals gibt es dazu ein Gläschen Sekt.

Der Markt für Sekt ist längst aufgeteilt. Neben einigen kleineren Kellereien dominieren starke Marken das Geschäft.

Ein Unternehmen aus der 2. Reihe, das mit seinen Erzeugnissen seit Jahren gut positioniert ist, ist Schloss Wachenheim.

Ob die Aktie allerdings noch immer interessant ist, muss die Analyse zeigen. Doch der Reihe nach: Schloss Wachenheim gehört zu den weltweit führenden Sektherstellern.

Die Produktpalette reicht von Sekt und Schaumwein bis Perlwein und andere innovative Getränke auf Weinbasis.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Das Unternehmen setzt jährlich rund 230 Mio. Flaschen ab. Bekannte Marken sind Faber und Feist.

Schwaches Ergebnis bei Schloss Wachenheim

Bei Schloss Wachenheim hat sich die enttäuschende Geschäftsentwicklung im zweiten und dritten Quartal fortgesetzt.

Das Resultat: In den ersten 9 Monaten schrumpften der Umsatz um 7,5%, der Gewinn nach Anteilen Dritter um 23,4% und der Absatz um 2% auf 160,6 Mio. Flaschen.

Verantwortlich für den Umsatzrückgang war zum einen ein schlechterer Produktmix, zum anderen eine deutlich schlechtere Geschäftsentwicklung in Deutschland und Frankreich.

Osteuropa konnte dagegen leicht zulegen. Höhere Personal- und Werbeaufwendungen verhinderten jedoch einen Ergebnisanstieg. In Frankreich hat Schloss Wachenheim zumindest operativ etwas mehr verdient.

In Deutschland brach das Ergebnis aber um 71% ein. Belastet haben unter anderem Aufwendungen im Zusammenhang mit Anpassungen in den Sortiments- und Vertriebsstrukturen.

Insgesamt ging das operative Ergebnis um 17% auf 17,1 Mio. € zurück. Das Management ist nach wie vor optimistisch, die Jahresziele zu erreichen:

einen moderaten Umsatzrückgang und einen Gewinn vor Anteilen Dritter auf dem Vorjahresniveau von 16,3 Mio. €, bereinigt um den steuerlichen Sondereffekt des Vorjahres von 3,7 Mio. €.

Da aber der Anteil Dritter deutlich gestiegen ist, wird der auf die Aktionäre entfallende Gewinnanteil geringer ausfallen.

Es gibt bessere Alternativen

Die 9-Monats-Zahlen belegen: Sekt ist kein Wachstumsmarkt mehr. Umsatz und Margen tendieren seit Jahren eher seitwärts. Schloss Wachenheim müsste seine Produktpalette erweitern, den Export ausbauen und über Zukäufe neue Märkte erobern.

Eine Strategie, die in diese Richtung zielt, ist aber nicht erkennbar. Obwohl wir lange Jahre von der Aktie überzeugt waren, ist bei Schloss Wachenheim inzwischen die Zeit gekommen, sich von einem Investment zu verabschieden.

Zwar ist die Dividende mit 2,7% noch immer attraktiv, doch stimmen die Zahlen einfach nicht mehr. Anleger sollten sich dessen bewusst sein und akzeptieren, dass es bessere Alternativen gibt.

1. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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