Keine Zinsangst mehr! Und: Dieser DAX-Wert setzt auf Asien

„Die Zinsen steigen!“ Die Angst vor exakt dieser Meldung hat die Börsen weltweit in den vergangenen Monaten ein Stück weit gelähmt.

Jede Äußerung von US-Notenbank-Chefin Janet Yellen, die in Richtung langsam steigender Zinsen ging, wurde als Risiko für den Aktienmarkt gewertet.

In den vergangenen Tagen drehte sich dieses Bild jedoch.

Tatsächlich scheint eine mögliche weitere Zinserhöhung in den USA im Juni ihren Schrecken verloren zu haben.

Jetzt ziehen die Anleger das Positive aus diesem Schritt heraus und betonen die damit einhergehende Stärke der US-Wirtschaft.

Vor diesem Hintergrund erwarte ich für die kommende Woche eine Fortsetzung der aktuell guten Börsenstimmung. Allein der deutsche Leitindex DAX stieg in der vergangenen Woche um 3,73%.

Einer der stärksten Werte war dabei die Infineon-Aktie, die um 7,29% zulegte.

Widerstand geknackt

Das Papier des deutschen Halbleiter-Herstellers befindet sich bereits seit dem 17. Mai in einem Aufwärtskanal – der Kurs damals: 11,99 €. Am Donnerstag schaffte er dann bereits den Sprung über die wichtige Marke von 13 €.

Ein entscheidender Widerstand auf dem Weg nach oben ist damit geknackt. Gestern stieg die Infineon-Aktie noch weiter auf 13,39 €.

Aus charttechnischer Sicht ist nun der Weg frei bis zum Höchstkurs des vergangenen Jahres: Im November hatte das Papier die Tagesschlussmarke von 14,03 € erreicht.

Elektro-Mobilität gibt Extra-Push

Aber auch aus fundamentaler Sicht gefällt der Chiphersteller aktuell:


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Für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr 2015/16 rechnet Infineon mit einem Umsatz-Anstieg von rund 12%. Als operative Marge erwartet das Unternehmen die Größenordnung 15 bis 16 Prozent.

Um auch langfristig in diesem Maße wachsen zu können, setzt Infineon v. a. auf die asiatischen Märkte.

Dies unterstrich Konzernchef Reinhard Ploss nun auch noch einmal in einem Gespräch mit der „Wirtschaftswoche“.

Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete sein Unternehmen fast die Hälfte des Umsatzes von 5,8 Mrd. € in Asien.

Nun soll vor allen Dingen der Ausbau der Elektro-Mobilität insbesondere in China diesen Anteil weiter erhöhen. Das schwächere Wirtschafts-Wachstum in China macht Ploss hingegen wenig Sorgen.

China versuche stets auch in Krisen, Reformen durchzuführen – daher bleibe er auch hier optimistisch.

28. Mai 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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