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KGV im Dax: Risiko, Gefahr oder Renditechance für Investoren?

Jüngst hat der IWF (internationaler Währungsfonds) sich erneut gemeldet.

Das Institut befürchtet eine Zusammenbruch der weltweiten Wirtschaft.

Das würde auch für den Dax bedeuten, dass die Zahlen, von denen Analysten derzeit ausgehen dürfen, nicht stimmen. Die Gewinne exportorientierter Unternehmen würden stark sinken, die Bewertungsrelationen hätten nichts mehr mit den aktuellen Auswertungen zu tun.

So befürchteten es vor Tagen bereits Analysten eines Finanzmagazins. Das aber bedeutet, die Empfehlungen, in den Dax zu investieren, wären obsolet. Wir schließen uns dieser Meinung jedoch nicht an und gehen von niedrigen KGVs aus. Daher raten wir weiterhin zu Dax-Investments.


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Langfristig günstige Daten

Der Dax bietet langfristig günstige Daten, wie die Vergleiche mit historischen Daten einzelner Unternehmen nahe legen. Denn so hat der Dax langfristig ungefähr ein KGV von 15 erzielt, aktuell liegt das deutsche Hauptbarometer bei etwa 10 – wenn Sie sehr konservativ schätzen.

  • Realistisch ist vielmehr ein KGV von 9, wobei Analysten-Listen derzeit noch ein KGV von 8,3 ausweisen.
  • Einzelne Schätzungen für das deutsche Leitbarometer hängen noch bei KGVs, die unter 8 notieren.
  • Aktien aus dem Dax mit besonders niedrigen KGV halten wir für Kaufwerte. So weist Volkswagen ein KGV in Höhe von gut 6 aus. Allianz bringt einen „Preis von 6,5“ mit oder Münchener Rück etwa 7,5. Wir meinen: dies sind historisch niedrige Werte.
  • Selbst wenn schlechtere Schätzungen zugrundegelegt werden, hellt sich das Bild für die deutschen Werte immer noch auf – gegenüber den vergangenen Jahren. BASF hat ein KGV von 8,4, wenn es nach dem Konsens geht. Schlechtestenfalls sollte dies bei 12,6 liegen.
  • Bayer  bringt ein KGV von 9,1 mit, wenn die Mehrheit der Analysten schätzen soll. 10,4 ist es im weit schlechteren Fall.
  • Henkel hat aktuell ein KGV von 14, soll aber schon 2013 auf 12,8 sinken oder im schlechteren Fall auf 14,7. Zudem ist Metro bezogen auf das KGV sehr günstig. Selbst im schlechtesten Fall erhält der Großhändler mit 9,6 noch den Stempel: Value-KGV.
  • Der Essener Konzern RWE bleibt auch unter den ungünstigsten Perspektiven ein Kauf. Die Aktie notiert bei 8,6 (im Jahr 2013), wenn es um das KGV geht. Im besseren Fall sind es 7,4.
  • Volkswagen würde selbst bei schlechten Schätzungen immer noch ein 2013er-KGV von 7,4 bringen – und damit ein im internationalen Vergleich günstiger Automobil-Konzern.

GeVestor meint: Selbst wenn die Gewinne sinken – die KGVs deutscher Konzerne sind im schlechteren Fall immer noch so günstig, dass diese einen Kaufwert darstellen. Sie können investieren. Entweder in den Dax – per ETF, um damit die Sicherheit zu erhöhen und das Risiko zu minieren.

Oder in die Aktien, deren Dividendenrendite teils ebenfalls höchste Werte erreicht hat.

10. Juli 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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