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Kirchensteuer wird sofort einbehalten: Ihr Wahlrecht entfällt

Die Überraschungen, die man bei der Steuererklärung erlebt, gehören oftmals nicht zu den angenehmen.

Auch mir ist der Fehler unterlaufen zu glauben, dass mit Abgabe der Steuererklärung keine weiteren Forderungen aus der Abgeltungsteuer kommen sollten.

Denn schließlich führt ja die Bank automatisch die Abgeltungsteuer und den damit verbundenen Soli-Zuschlag an den Fiskus ab und damit müsste die Steuerschuld eigentlich bei jeder Transaktion ausgeglichen sein.

Kirchensteuer: Die große Überraschung

Besonders die kirchensteuerpflichtigen Anleger erleben hier aber eine Überraschung.

Falls man seiner Hausbank seine Religionszugehörigkeit nicht mitgeteilt hat, wurden bisher die auf die Abgeltungsteuer fälligen Kirchensteuersätze erst nach Ausfüllen der Steuererklärung fällig.


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Diese richtet sich nach der Höhe der Kapitalertragsteuer und kann je nach angelaufenen Kapitalerträgen hoch ausfallen.

Eine kurze Rechnung soll dies verdeutlichen: Liegt die Höhe der Kapitalertragsteuer bei beispielsweise 2.000 Euro und der Kirchensteuersatz bei 9 %, so läge der nachträglich zu entrichtende Kirchensteuersatz bei 180 Euro.

In der Regel wird dann der Kirchensteuersatz durch ein gesondertes Schreiben seitens der Kirche erhoben.

Falls am Ende des Jahres im Rahmen der Steuererklärung eine Rückzahlung vom Finanzamt kommen sollte, sind hier die Kirchensteuern noch nicht berücksichtigt.

Kirchensteuer Vol. II: Die Neuregelung

Eine neue Regelung soll dies vereinfachen. Denn während die Banken bisher die Kirchensteuer nur dann einbehalten haben, wenn die Konfession bekannt war, wird diese zukünftig automatisch ans Finanzamt abgeführt.

Die Banken sind neuerdings berechtigt, beim Fiskus anzufragen, ob der Anleger kirchensteuerpflichtig ist.

Gleichzeitig soll auch überprüft werden, ob die bei der Bank angegebene St-IdNr. mit derjenigen des Finanzamtes übereinstimmt.

Durch diese Neuregelung entfällt das Wahlrecht zwischen einem sofortigen Einbehalt der Kirchensteuer oder deren nachträglicher Zahlung.

Falls also der Zahlungseingang nach einer erfolgreichen Transaktion geringer als bisher ausfallen sollte, so ist dies sicherlich auf diese Neuregelung zurückzuführen.

7. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Cosmin Filker. Über den Autor

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.