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Konjunktur hellt sich auf – Acerinox profitiert

Brummt die Wirtschaft, wird auch Stahl gebraucht. Vor allem als Länder wie China vor einigen Jahren noch groß in ihre Infrastruktur investierten, ging es den Stahl-Riesen gut. Doch inzwischen ist der Preiskampf auch dort angekommen, die Konkurrenz ist gewachsen.

Ein Konzern, der unter diesen Bedingungen leidet, ist die spanische Gesellschaft Acerinox. Acerinox gehört zu den weltweit größten Stahlproduzenten. Das Unternehmen verlagert seine Produktionskapazitäten vornehmlich nach Nordamerika (North American Stainless) und Südafrika (Columbus Stainless). Der Markteintritt in Südafrika erfolgte 2002 durch den Erwerb von 64% an Columbus Stainless.

Erfreuliche Ergebnisse für Acerinox

Für Acerinox verlief das 1. Halbjahr 2014 recht erfreulich. Die Abnahmemengen konnten in allen Produktgruppen und allen Regionen um insgesamt 7% gesteigert werden und erreichten mit 1,25 Mio Tonnen den höchsten Stand seit 2011.


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Trotz geringen Preisniveaus legte der Umsatz um 4,8% auf 2,17 Mrd € zu. Doch nach Aussage des Managements begann sich der Markt für Edelstahl ab dem 3. Quartal 2013 zu erholen. Das operative Ergebnis (EBIT) verdreifachte sich nahezu auf 138 Mio €. Unterm Strich verdiente Acerinox 76 Mio €, nach 10,3 Mio € in der Vorjahresperiode.

Auftragseingang in der Eurozone nimmt zu

Auch ein Grund für die guten Ergebnisse ist das Kostensenkungsprogramm Excellence III für 2013 und 2014, das Ende 2012 auf den Weg gebracht wurde. Das Ziel waren Einsparungen in Höhe von 60 Mio €. Davon wurden Ende Juni schon 87% erreicht.

Durch das verbesserte wirtschaftliche Umfeld in der Eurozone nahm der Auftragseingang in den vergangenen Wochen weiter zu. Acerinox rechnet mit einer weiteren Erholung des Marktes und mit einem soliden 2. Halbjahr.

Nachdem der Nickelpreis 3 Jahre in Folge gefallen war, legte er im 1. Halbjahr um 34% zu. Der Tiefpunkt wurde mit 13.365 $/t Anfang Januar erreicht.

Das Marktumfeld bleibt schwierig

Hauptgrund für den rasanten Anstieg war das Exportverbot für Nickel, das die indonesische Regierung verhängte. Zwar profitiert Acerinox unmittelbar von einer freundlicheren Konjunktur, doch bleibt das Marktumfeld schwierig.

Noch immer lasten niedrige Preise auf dem Geschäft des Unternehmens. Zwar wirken sich höhere Abnahmemengen für Acerinox positiv aus, doch reicht das noch nicht für eine positive Einschätzung zur Aktie:

Auf Sicht von 6 bis 12 Monaten erwarten wir noch keine marktkonforme Kursentwicklung.  Ein Langfristinvestment bietet sich bei dieser hochzyklischen Aktie nicht an, andererseits sichert die relativ hohe Dividendenrendite den Kurs nach unten ab.

19. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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