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Konsolidierung! Jahresendrally und die Ziele

In der vergangenen Woche hat die EZB (Europäische Zentralbank) doch etwas überraschend den Leitzins auf 0,25% gesenkt. Die damit verbundene Phantasie von weiterhin hochliquiden Märkten und billigen Geldes trieb den DAX-Index an. „Dax bald 10.000“ hörte man bereits aus verschiedenen Ecken verlautbaren.

Doch es kam anders. Die anfangs überschwengliche Freude über die EZB-Nachrichten mündete in Gewinnmitnahmen. Angesichts des in den vergangenen Monaten sehr gut gelaufenen DAX-Index ist dies auch nicht ungewöhnlich. Und es ist auch nicht weiter tragisch.

Das dem so ist und die weiteren Ziele für den DAX-Index analysieren wir zunächst im Stundenchart des DAX-Index:

DAX Index Chart 131113 1Monat

DAX-Index Stundenchart

Gewinnmitnahmen

Wir erkennen die in schmalem Band abgelaufene Rally des DAX-Index ab dem 10. Oktober (blauer Trendkanal). Ausgelöst wurde sie durch die positiven Aussagen der US-amerikanischen Notenbank (FED) für anhaltende Liquiditätsspritzen. Die nach den rasanten Kursanstiegen überfällige Konsolidierung wurde vor etwa 2 Wochen eingeleitet und verlief recht gemächlich in einem Seitwärtstrend (roter Trendkanal).

Vergangene Woche dann reihte sich die EZB in den Reigen um nachhaltiges billiges Geld ein und senkte den Leitzins auf 0,25% ab.

Die Auswirkung auf den DAX-Index sehen Sie im Chartbild an dem senkrechten grünen Balken. Er sprang aus dem Stand über 100 Punkte nach oben und überwand damit den Konsolidierungstrendkanal (linker schwarzer Kreis).

Angesichts des hohen Niveaus entschlossen sich dann Einige, Gewinne mitzunehmen. „Sell the fact“ war angesagt und mit heutigem Kursverlauf taucht der DAX-Index dann wieder in den Seitwärts-Konsolidierungstrend ein (rechter schwarzer Kreis).

8.950 -9.050 für 1 Woche

Ich erwarte, dass für die nächste Zeit dieses Band auch erst einmal Bestand haben wird, bevor es im Sinne einer Jahresendrally weiter nach oben gehen kann.

Das ist durchaus sehr gesund. Denn ein weiterer Anstieg nach oben ohne Pause hätte sicherlich unweigerlich in eine Blase geführt und die gut wahrscheinliche Jahresendrally zerstört.

Fazit Kurzfristanalyse:

–  DAX nach Freudensprung zurück im Seitwärts-Konsolidierungs-Modus

–  Zunächst ist mit wenig Kursavancen zu rechnen.

–   Jetzt gute Chancen auf eine Jahresendrally.


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Das Rückschlagspotenzial ist recht begrenzt.

Um die Ziele einer möglichen Jahresendrally auszumachen, müssen wir den mittelfristigen 8-Monats-Chart betrachten:

Mittelfristige Analyse

Betrachten wir den 8-Monatschart:

DAX Index Chart 131113 8Monate

DAX-Chart 8 Monate

Jahresendrally Ziele 9.250 – 9.500 Punkte

Zunächst einmal die Bestandsaufnahme: Der übergeordnete breite Aufwärtsrend (blaue Trendlinien) startete im April dieses Jahres. Doch die erste sagenhafte Rally von gut 1.000 Punkten endete jäh im Mai. Der DAX-Index gab satte 800 Punkte davon wieder ab. Die nachfolgende aufwärtsgerichtete Bewegung fand in einem schmäleren Trendkanal statt (untere 2 blaue Trendlinien). Seit dem hat der DAX-Index etwa 18% zulegen können.

Befeuert durch die weiterhin rosigen Aussichten in Sachen Liquiditätsspritzen von der US-Notenbank hat der DAX-Index vor 3 Wochen den schmalen Trend nach oben überwinden können.

Die aktuell eingeleitete Verschnaufpause kann noch bis etwa 8.875 Punkte herunterreichen. (Mittlere blaue Trendlinie).

Dreht der Markt hier, dann sollte man in die Jahresendrally einsteigen mit dem Ziel 9.250 Punkte bis 9.500 Punkte.

MACD beruhigt sich

Der Moving Average Convergence Divergence, kurz MACD (hellblaulilafarbener Kurvenverlauf unterhalb des Chartbildes) ist ein sehr guter Indikator für den Zustand des Marktes. Ein Kaufsignal entsteht beim Kreuzen der hellblauen Linie durch die lilafarbene Linie von unten nach oben, ein Verkaufssignal umgekehrt.

Die sich schon seit Beginn November abkühlenden Werte können noch 1 -2 Wochen anhalten. Damit wäre der Markt auch technisch sauber und ein Boden für eine schöne Jahresendrally von dieser Seite her gelegt.

Fazit mittelfristig:

–  Aufwärtstrend voll intakt.

–  Max. Marke von 8.875 unten

–  Zum Jahresende könnten sogar 9.500 auf dem Plan stehen

Längerfristige Analyse

Betrachten wir dazu die Kursentwicklung des DAX-Index im 5-Jahreschart:

DAX Index Charts 131113 5Jahre

DAX-Chart 5 Jahre

Schlechtestenfalls 8.500, Bestenfalls 9.500 bis Jahresende

Auch hier wieder zunächst die Bestandsaufnahme: Nach dem Megacrash in 2011 konnte sich das Aktienbarometer stabilisieren und eine Aufwärtsbewegung etablieren. Sie verläuft unter teils großen Schwankungen von 1.000 Punkten. Die obere Begrenzung dieses übergeordneten zweijährigen Aufwärtstrendkanals (blauer Trendkanal) und die untere Begrenzung bilden die Kursspanne des DAX-Index zum Jahresende.

Und diese lautet 8.500 bis 9.500 Punkte. Innerhalb dieser Spanne wird der DAX-Index sein Jahr beschließen. Es spricht einiges dafür, dass er es eher an der oberen Grenze beendet.

Der Unterstützung bei 8.500 ist einehohe Bedeutungzuzurechnen (obere rote Horizontallinie).  Denn ein Rückfall darunter bringt den DAX-Index zurück in sein unteres schmales Band. Dieses erstreckt sich von 8.000 bis 8.500 Punkten.

Ein Bruch der 8.000er Marke würde ein sofortiges Umdenken in den Trendaussichten nach sich ziehen. Dann wäre erst einmal der langjährige Bullenmarkt passé.

Doch vorerst ist alles im Lot und es kann getrost davon ausgegangen werden, dass der DAX-Index über der 8.500er Marke das Jahr beschließen wird.

Längerfristiges Fazit:

– DAX sieht sehr stabil aus. Stände von 9.500 zum Jahresende hin möglich

Um Ihnen einmal das Potenzial vor Augen zu führen, welches im Aktienmarkt noch steckt, betrachten wir letztlich noch den historischen DAX-Chart:

DAX 1311 historisch

DAX-Chart historisch

In diesem historischen Abbild der Kursentwicklung des DAX-Index ist deutlich zu erkennen, dass er bei einem signifikanten Durchbruch der roten horizontalen Widerstandslinie ein riesiges Kurspotenzial für die nächsten Jahre besitzt. Rückschläge bis in den Bereich der grünen und blauen Linie sind nicht auszuschließen, gefährden den Trend aber nicht!

Fazit:

Aktien sind wieder in! Die Chancen überwiegen die Risiken und bei einer weiter anhaltenden Niedrigzinspolitik sollte der DAX-Index nächstes Jahr schon die 10.000 sehen.

13. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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