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Kostenexplosion bei Goldminen – Das steckt dahinter

Die Goldminen machen in diesem Jahr viele Schlagzeilen. Dafür sorgt die extrem schwache Performance an den Börsen. Grundsätzlich sind die Minenwerte derzeit auf einem historisch niedrigen Bewertungsniveau.

Doch sollte der Goldpreis weiter so niedrig bleiben, wird es auch für viele Goldminen im kommenden Jahr schwierig, Gewinne einzufahren. Die Geschichte hat aber gezeigt, dass sich der Goldpreis mittelfristig immer oberhalb der Produktionskosten einpendelt. Das ist aktuell nicht der Fall.

Lesen Sie dazu heute die Einschätzung meines Kollegen Oliver Gross, dem Chefredakteur des neuen Börsendienstes „Der Rohstoff-Anleger“:


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„Fakten können bekanntlich nicht lügen. Die außer Kontrolle geratenen Gesamtkosten der Gold-Förderung unterstreichen prägnant eine historische Kosten-Inflation.

Investoren, Unternehmen und Involvierte der Goldminen-Branche haben es in den letzten Jahren schmerzhaft erfahren müssen, was Inflation bedeutet. Und zwar auf der Kostenseite bei den Goldminen-Gesellschaften, welche komplett eskaliert ist.

Die ausufernden Kosten waren/sind zusammen mit dem starken Goldpreis-Rückgang bekanntlich die zwei Hauptgründe der historischen Baisse-Phase bei den Goldminen in diesem Jahr.

Doch Inflation scheint man ansonsten gerade ja „kaum vorzufinden“ und war in den letzten Jahren ja „kaum vorhanden“, wenn man den Währungshütern weltweit Vertrauen schenkt. Ein absolutes Absurdum. Die offensichtliche Lüge und Verschleierung kann auch in der tief gefallenen Goldminen-Branche nicht übersehen werden.

Rohstoffbranche leidet unter nie dagewesener Kostenexplosion

Auch wenn einige Kostenfaktoren nicht direkt auf Inflation zurückzuführen sind und sehr speziell sind (z.B. höhere Kosten bei Umwelt-Genehmigungen) – der Großteil der operativen und administrativen Kostenblöcke ist ganz klar Opfer von einer enormen Inflation geworden. Die totalen Kosten der Gold-Förderung sind in der Geschichte noch nie so stark in einer so kurzen Zeit angestiegen.

Fokussiert man sich für einen Moment nur auf die fundamentale Seite, dann gilt bzw. galt in der Historie bis dato: Die Gesamtkosten der Gold-Förderung orientierten sich nachhaltig immer am Goldpreis-Niveau und pendelt sich um dieses ein – bzw. genau andersherum und das bedeutet auf der anderen Seite: Der Goldpreis notiert langfristig gesehen logischerweise mindestens über den totalen Produktions-Kosten.“

Sie sehen: Die Chancen stehen gut für einen wieder anziehenden Goldpreis im kommenden Jahr. Aktuell sind die Produktionskosten hoch und die Margen ei den Produzenten schmelzen zusammen. Fakt ist: Nicht alle derzeit aktiven Produzenten werden diese Krise auch überleben.

28. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.