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Krise bei der Deutschen Bank spitzt sich zu

An den Börsen geht es jetzt weiter deutlich bergab. Das kommt für mich nicht überraschend. Diese Entwicklung erwarte ich schon seit geraumer Zeit. An den Aktienmärkten hatten sich im Verlauf der vergangenen Monate massive Überbewertungen gebildet. Diese bauen sich nun ab. Wir erleben noch keinen Crash.

Wie ernst die Lage allerdings ist, zeigte gestern eine Meldung der Deutschen Bank. Dort kündigte das wichtigste deutsche Finanzinstitut an, dass auch bald die anstehenden Zinsen für neue Artikel Anleihen bezahlt werden können.

Allein daran erkennen Sie schon, wie dramatisch die Lage bei der Deutschen Bank ist. Sicherlich geht jeder Investor zu jedem Zeitpunkt davon aus, dass die Deutsche Bank ihre Zinsverpflichtungen bei Anleihen erfüllen kann. Wenn diese Bank dazu nicht mehr in der Lage sein sollte, dann haben wir tatsächlich ein Crash des Finanzsystems.


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Deutsche Bank bei Anleihen unter Druck

Allerdings sieht der Finanzmarkt diese Entwicklung tatsächlich etwas anderes. So sind die Kurse dieser im Fachjargon Cocos genannten Anleihen zuletzt massiv abgesackt. Der Kurs notierte nur noch bei 72 %. Ein solches Kursniveau entspricht einer hohen Ausfallwahrscheinlichkeit. Daher war die Bank nun gezwungen, mit einer Pressemitteilung den Kapitalmarkt zu beruhigen.

Wie viel Vertrauen die Deutsche Bank bei den Investoren schon verloren hat, zeigt der Blick auf die Entwicklung beim Aktienkurs. Der rauschte weiter in den Keller und erreichte mit weniger als 14 Euro erst gestern neues Rekordtief.

Schon seit der Finanzkrise 2008 und 2009 rate ich immer wieder davon ab, überhaupt Geld in Finanztitel zu stecken. Die Bilanzen sind selbst für Experten nicht mehr lesbar und versteckte Risiken lauern dort an verschiedensten Stellen. Wie sehr viele Investoren der Finanzbranche mittlerweile misstrauen, zeigt eben nicht nur die Entwicklung der Deutschen Bank.

Auch bei der Commerzbank dominieren derzeit die roten Vorzeichen. Die Aktie hat zuletzt auch deutlich an Wert verloren und nimmt jetzt Kurs auf das Tief vom Sommer 2013 mit knapp unter 6 Euro. Allerdings ist die aktuelle Kursschwäche nicht auf die Finanztitel beschränkt. Auch viele weitere Branchen müssen derzeit massiv ein. Insofern ist es ratsam, den Aktienanteil derzeit deutlich zu beschränken. Das Risiko für weitere Kurseinbrüche ist einfach zu hoch.

9. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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