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Krise in der Automobilindustrie? Zulieferer investiert kräftig!

Trotz schwacher Konjunkturdaten aus Asien legten die Börsen heute in ganz Europa deutlich zu. Laut Angaben der chinesischen Zollverwaltung verlangsamte sich der Handel im Reich der Mitte weiter: Die Ausfuhren sanken im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent, der Import ging um 18,8 Prozent zurück.

Die Zahlen fielen deutlich schlechter aus als von Experten im Vorfeld erwartet. Sie hatten im Schnitt nur einen Export-Rückgang um 1,9 Prozent und einen Import-Rückgang um 0,8 Prozent prognostiziert.

Aber die gute Nachricht für Sie: Die chinesischen Börsen reagierten in höchstem Maße gelassen. Der Leitindex in Shanghai – die Börse war wegen des chinesischen Neujahrfests eine Woche geschlossen – schloss nur leicht im Minus. Angesichts der starken Kursrücksetzer in der vergangenen Woche hatten Analysten mit heftigeren Kursverlusten gerechnet.


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Auto-Aktien machen kräftigen Sprung nach oben

Entsprechend positiv reagierten auch die europäischen Aktienmärkte. An der Spitze der gut laufenden Börsen standen die seit Jahresbeginn besonders stark abgestraften Autowerte. Sowohl die Aktien von Volkswagen mit einem Plus von zeitweise über 6 Prozent als auch die von BMW (+4 Prozent) und Daimler (+4 Prozent) machten einen kräftigen Sprung nach oben.

Von diesem positiven Kursklima profitierten auch die Papiere von Bertrandt, die um gut 4 Prozent zulegten. Der Automobilzulieferer präsentierte heute außerdem sehr gute Zahlen zum ersten Quartal seines Geschäftsjahres (Läuft bis Ende September) vor.

Der Umsatz stieg zwischen Oktober und Dezember gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,6 Prozent auf 243 Mio. Euro, das Ergebnis nach Steuern kletterte um 13 Prozent auf 16,5 Mio. Euro.

Hohe Investitionen zahlen sich aus

Die großen europäischen Autohersteller gehören zu den Kunden von Bertrandt. Das Unternehmen aus der Nähe von Böblingen entwickelt Antriebstechnologien, Karosserien und Elektronik.

Was mir besonders gefällt: Im ersten Quartal seines Geschäftsjahres erhöhte Bertrandt seine Investitionen deutlich. Allein 27,5 Mio. Euro flossen in den Ausbau der Infrastruktur – das sind fast 42 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen rund 80 Mio. Euro investiert. Im aktuellen Geschäftsjahr soll diese Zahl leicht höher ausfallen.

Sie sehen: Von einer Krise, die der Autoindustrie in den vergangenen Wochen flächendeckend angedichtet wurde, kann kaum die Rede sein. Bertrandt ist nur eines von vielen Beispielen aus der deutschen Automobilzulieferer-Branche, das sich nicht im Erfolg vergangener Tage sonnt, sondern auch zielführend in die Zukunft investiert. Mittel- und langfristig orientierte Anleger bleiben daher auch hier weiter am Ball.

15. Februar 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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