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Krisen-Investition: Falle Absicherung Fremdwährungskonten

Die Krise pflanzt sich fort. Der Dax und andere Indizes fallen und fallen. Immer mehr Investoren bekommen Angst, so lautet die Stimmungsanalyse an den Finanzmärkten. Wir jedoch greifen einige Hinweise aus Medien auf, die angeblich „Sicherheit“ versprechen. Fremdwährungskosten zählen dazu, diese aber haben eine besondere Falle.

Bei einer Investition in ein Fremdwährungskonto gelten innerhalb der EU besondere Bedingungen. Die sind Anlegern in der Regel nicht bekannt, wissen wir. Vor allem Investoren für Schweizer Franken werden überrascht sein.

Schweiz: nicht unter Einlagensicherung

Konten in Deutschland fallen regelmäßig unter die Einlagensicherung („Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB)) der deutschen Banken, die Einlagen sogar gesetzlich versichert. Eine Ausnahme sind Konten, die auf Schweizer Franken notieren.

Denn:der Schutz greift innerhalb der Europäischen Union nur für die Konten, deren Währung gültige Währung eines EU-Mitgliedsstaates ist. Da die Schweiz kein EU-Mitgliedstaat ist, entfällt hier die Sicherung.

Die zweite Warnung vor diesen Fonds ist – zumindest rechtlich – wahrscheinlich noch brisanter, denn: Ihr Recht ist geringer, als Viele glauben.


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Fonds der Banken: unverbindlich

Dabei sichert ein Fonds des Bankenverbands die Kontoeinzahllungen ab. Eine schöne Geste, im Zweifel nicht ehr. Denn diese Absicherung ist rechtlich noch nicht einmal ein Versprechen. Sie haben keine Grundlage, um die Sicherung durchzusetzen.

Wer dies weiß, investiert in Deutschland schon aus diesem Grund am besten nicht auf Währungskonten. Ein anderer Grund ist der permanente Favoritenwechsel bei Devisen. Billionen US-Dollar jagen tagtäglich über die internationalen Märkte.

Wie Sie angesichts der unglaublichen Zahlenflut die Übersicht wahren sollen, ist uns nicht klar. Deshalb sind die Währungskonten an sich bereits hochspekulativ. Nehmen Sie allein die Wertschwankungen zwischen Euro und US-Dollar. Ein Dollarkonto zum falschen Zeitpunkt vor wenigen Monaten würde jetzt bereits mehr als 20% Minus bringen.

Neue Angebote: Zertifikate

Doch in Fremdwährungen können Sie dank der Finanzindustrie nicht nur mit Konten investieren, sondern auch mittels Zertifikaten. Unsere Bedenken jedoch bleiben: Ihre Verzinsung hängt davon ab, wie stabil die fremde Währung gegenüber dem Euro sich entwickeln wird.

Daher sind Devisenspekulationen für viele Investoren zu riskant:

  • Fremdwährungskonten fallen in Deutschland nicht unter die Banken-Einlagensicherung, wenn sie nicht auf die Währung eines EU-Landes notieren.
  • Fremdwährungskonten außerhalb Deutschlands fallen unter die jeweiligen Landesgrenzen von meist etwa 100.000 Euro. Nur: dafür führen Sie ein Konto im Ausland mit allen Kosten- und Zeitnachteilen.
  • Fremdwährungen sind kaum zu kalkulieren. Dafür ist der Datenstrom zu groß.

GeVestor meint: Vorsicht vor Fremdwährungen und deren angeblicher Sicherheit in dieser Krise. Investieren Sie stattdessen in besser verzinste Anleihen wie einen Genussschein von Bertelsmann. So umgehen Sie auch die rechtliche Falle der Fremdwährungskonten.

19. August 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.