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Krisen unterstützen Aufwärtstrends der Aktien

„Von Krisen weit und breit keine Spur“, habe ich Ihnen vor fast genau 2 Jahren an dieser Stelle geschrieben. Dabei habe ich die Entwicklung der Aktien-Indizes in den Vordergrund gestellt und darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Krisen in den Aktienmärkten nicht wiederfinden.

Ein Blick zurück zeigt, dass seinerzeit auch Krisen die Medien beherrschten. Damals waren es diese Schlagwörter, die Sie lesen und hören konnten:

Hypotheken-, Banken, Finanz-, Euro- und Weltwirtschaftskrise, Syrien, Lehman Brothers, Mali, Afghanistan, Nord-Korea, Stehaufmännchen Berlusconi, Griechenland, Zypern etc.

Nehmen Sie Zypern. Erinnern Sie sich?

Krise rund um Zypern kochte hoch – die Aktienkurse stiegen

Zypern verhandelte seinerzeit mit den Euro-Ländern über ein Rettungspaket für seine aufgeblähte Bankenwelt. Damals betrug die Bilanzsumme deutscher Banken 332% des Bruttoinlandsproduktes.

Die Bilanzsumme der zyprischen Banken betrug 734% des Bruttoinlandsproduktes.

Die Bankenwelt in Zypern war u.a. deshalb so aufgebläht, weil dort Milliarden an Schwarzgeld gebunkert wurden.

Nach einem Bericht in „Der Spiegel“ waren es 26 Milliarden US-$, die dort auf Schwarzgeldkonten lagen und die von russischen Steuerhinterziehern außer Landes gebracht wurden. 26 Milliarden US-$ waren rund 20% der gesamten Bankenbilanzsumme der Banken auf Zypern.


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Da nun die Bilanzsumme der zyprischen Banken 734% des Bruttoinlandsproduktes beträgt, wurde Zypern angeblich für die Euro-Länder wichtig.

Meine damalige Einschätzung: Zyperns Beitrag zur Wirtschaftsleistung der Euro-Zone beträgt knapp 0,2% (null-komma-zwei). Und mein Fazit: „Von Krisen weit und breit keine Spur.“

Und so könnte ich Ihnen für die anderen damals die Schlagzeilen beherrschenden Themen auch aufzeigen, dass es zwar dramatische Krisen und Kriege waren, diese aber die Märkte nicht gestoppt hatten. Der DAX 30 Index beweist es:

Vor zwei Jahren pendelte der DAX 30 Index zwischen 7.500 und 8.000 Punkten. Heute notiert er mit rund 11.000 Punkten etwa 35% bis 45% höher.

Krisen unterstützen Aufwärtstrends der Aktien

Das galt damals und das gilt heute. Von den eingangs genannten Krisen finden Sie Griechenland aktuell noch ganz oben in den Schlagzeilen. Aber so wie es aussieht, rutscht diese Krise in den Hintergrund.

Neue Krisen und Kriege kamen hinzu, z.B. die Ukraine. Aber es scheint und ist zu hoffen, dass auch die Ukraine nicht mehr lange die Schlagzeilen beherrscht.

Aus Sicht eines Kommentars für Börsen kommt hinzu, dass Schlagzeilen, die von Krisen beherrscht werden, sogar dafür sorgen, dass die Aufwärtstrends der Aktien-Indizes stabil bleiben. Denn so kommt keine Euphorie auf. Erst dann deutet sich ein Trendwechsel an.

Wichtig: Mein Kommentar ist nur das Mosaiksteinchen, das die Börsen betrifft. Das ist hier das Thema. Selbstverständlich ist das nicht die Bewertung der Krisen, geschweige denn die der Kriege. Das wäre gegebenenfalls der Inhalt eines politischen Kommentars, der hier nicht das Thema ist.

Liquidität treibt Aktien-Indizes

Vor 2 Jahren habe ich Ihnen geschrieben: „Es ist vor allem die Liquidität, für die die Notenbanken sorgen, die die Aktienkurs aufwärts treibt. Für die Aktien-Indizes wiegt die Liquidität schwerer, als alle Krisen zusammen.“

Das gilt auch heute. Deshalb empfehle ich Ihnen: Kaufen Sie Call-Optionen auf starke Aktienwerte.

Absichern nicht vergessen

Bei aller Freude über steigende Märkte dürfen Sie aber die Risiken nicht vergessen. Denn Finanz-, Banken, Immobilien-, Schulden- und Staatenkrisen drohen zwar derzeit nicht zu eskalieren, aber überwunden sind sie nicht.

Ich empfehle Ihnen deswegen unverändert auch: Sichern Sie Ihre Investitionen in Call-Optionen mit dem gleichzeitigen Kauf von Put-Optionen auf Aktien-Indizes ab.

Zum guten Schluss: Am 23.02.1826, also heute vor 189 Jahren, kam der britische Ökonom Walter Bagehot zur Welt, schrieb:

„Der größte Genuss im Leben ist, das zu tun, von dem die Leute sagen, dass du es nicht tun kannst.“

Ich meine: Ein Genuss ist es, mit Optionen zu handeln, von denen die Banken Ihnen sagen, dass Sie es nicht tun sollen.

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

23. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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