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Krisenchance: Konsumgüter werden immer nachgefragt

Sie sind die Börsen-Gewinner der vergangenen Tage: Unternehmen aus der weniger konjunkturanfälligen Konsumgüter-Branche.

Denn weiterhin ist auch den Anlegern klar, dass Alltags-Dinge wie Lebensmittel oder Haushaltswaren immer benötigt werden.

Entsprechend verbesserten sich seit der EU-Ausstiegs-Entscheidung der Briten die Papiere des Nivea-Herstellers Beiersdorf um über 4% – der deutsche Leitindex DAX verlor hingegen im selben Zeitraum mehr als 5% an Wert.

Wie geht es nun weiter?

In Anbetracht der Tatsache, dass die Folgen der Brexit-Entscheidung nicht absehbar sind, werden die auch als „defensiv“ bezeichneten Aktien von Konzernen wie Beiersdorf oder Henkel (u. a. Persil, Pril, Pitt) weiterhin gefragt sein.


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Optimistische Analysten

Kein Wunder, dass sich nun auch Analysten positiv äußern.

So nahm das Investmenthaus Kepler Cheuvreux die Beiersdorf-Aktie in die Liste der deutschen „Top Picks“ auf und stufte sie von „Hold“ auf „Buy“ hoch: Das neue Kursziel liegt mit 91 € gut 7% oberhalb des aktuellen Aktienkurses.

Die australische Investmentbank Macquarie sieht das Kursziel bei 89 € und befindet das Beiersdorf-Papier im Wettbewerbs-Vergleich als niedrig bewertet.

Bei ihren Studien heben die Analysten v. a. die attraktiven Gewinn-Margen in der Consumer-Sparte hervor. Zudem setzen sie darauf, dass das schwächelnde Klebstoff-Geschäft im Jahresverlauf wieder Fahrt aufnimmt.

Leichtes operatives Wachstum

Tatsächlich wurde Beiersdorf im 1. Quartal 2016 v. a. von der enttäuschenden Entwicklung bei der Klebstoff-Tochter Tesa gebremst.

Grund für die deutlichen Umsatzeinbußen bei Tesa war eine deutliche Abschwächung der Nachfrage aus der Elektronik-Industrie in Asien.

Insgesamt ging der Konzern-Umsatz zwischen Januar und März um 1,9% auf 1,67 Mrd. € zurück. Damit hatte das Unternehmen die meisten Analysten negativ überrascht, hatten diese doch mit einem leichten Anstieg gerechnet.

Aus eigener Kraft – ohne den Einfluss der Währungen sowie Zu- und Verkäufen – konnte der Konsumgüter-Konzern aber immerhin um 2,4% wachsen. Für das Gesamtjahr strebt Beiersdorf einen um 3 bis 4% steigenden Umsatz an.

Zudem soll die Gewinn-Marge vor Zinsen und Steuern, die 2015 mit 14,4% den höchsten Stand in der Unternehmens-Geschichte erreichte, in diesem Jahr noch einmal leicht zulegen.

In vier Wochen präsentiert Beiersdorf seine Halbjahres-Zahlen – dann werden Sie sehen, ob der Optimismus des Managements und der Analysten gerechtfertigt ist.

Bis dahin gilt die alte Weisheit: Konsumgüter werden auch in Krisenzeiten fleißig nachgefragt.

1. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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