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Krisenherd Japan: Auch 2015 drohen weitere Gefahren

2015 kann ein sehr ungemütliches Jahr an den globalen Finanzmärkten geben. Dafür sehe ich viele Anhaltspunkte. Heute möchte ich Ihnen beispielsweise meine Einschätzung zu Japan näher bringen. Das Land steckt schon seit geraumer Zeit in der Krise.

Die Börsen haben dort zuletzt auch einen großen Sprung nach oben gemacht. Aber klar ist: Dieser Boom bei den Aktien steht ebenso wie in vielen anderen Ländern auf tönernen Füßen. Das gilt ganz besonders für Japan, denn dort ist die Schuldenlast so hoch wie in keinem anderen Land der westlichen Welt.

So versinkt das Land im Schuldensumpf. Die Schuldenquote notiert schon seit längerer Zeit über der 200%-Marke und damit noch deutlich höher als in Griechenland. Bedenken Sie hier: Schon Werte von mehr als 120% sind extrem kritisch.

Und Japan hat die lange Phase der steigenden Schulden nur überstehen können, weil viele Bürger die Anleihen immer wieder gekauft haben. Ausländische Investoren haben bei der Aussicht auf Minizinsen lange Zeit einen Bogen um japanische Staatsanleihen gemacht.


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Gleichzeitig hat die Notenbank versucht durch eine Ausweitung der Geldmenge zuletzt die Wirtschaft anzukurbeln. Doch diese Programme sind in fast allen Fällen zum Scheitern verurteilt.

Das frische Kapital muss eben auch in Form von neuen Krediten in der Wirtschaft ankommen, um einen positiven Effekt entfalten zu können. Doch das geschieht nicht wirklich in Japan oder auch bei uns in der Euro-Zone.

Schon längere Zeit klar: Keine Verbesserung für Japan in Sicht

Schon im Februar 2014 schätzte ich die Perspektiven Japans wie folgt ein: „ Zudem gibt es in Japan keine Anzeichen für eine klare Verbesserung: Der demographische Wandel mit der schnellen Vergreisung der Gesellschaft schlägt in Japan voll zu. Immer mehr Rentnern stehen zu wenig Erberbstätige gegenüber.

Durch die Insellage und die wenigen eigenen Rohstoffe ergibt sich auch eine besondere geostrategische Lage Japans. Kurzum: Eine schnelle Heilung Japans ist nahezu ausgeschlossen.

Durch die Bedeutung für die Region ist es aber gut möglich, dass Japan ein Auslöser für eine neue Asienkrise sein könnte. Vor allem die bewusste Schwächung des Yen im Verhältnis zu anderen Währungen bringt viele Nachteile.“

Genau hier legte ich schon vor knapp einem Jahr den Finger in die Wunde: Die schwache japanische Währung setzt das Land gehörig unter Druck. Auf Jahressicht hat beispielsweise der US-Dollar gegenüber dem Yen fast 14% an Wert gewonnen. Auf 3-Jahresicht fällt die Bilanz mit einer Aufwertung von 55% noch drastischer aus.

Hier läuft ein „Währungskrieg“ zwischen den USA und Japan – das ist offensichtlich. Japan versucht eben seine eigene Währung zu schwächen, um so dem expert auf die Sprünge zu helfen. Doch trotz dieses offensichtlichen Rückenwindes kommt die japanische Konjunktur nicht in Schwung.

Schlimmer noch: Zuletzt rutschte die japanische Volkswirtschaft wieder in die Rezession. Das zeigt Ihnen ganz klar: Bei der Betrachtung der möglichen Risiken für 2015 sollten Sie auch mal nach Asien schauen – denn auch dort bauen sich große Probleme auf.

5. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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