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K+S-Aktie: Geht es wieder aufwärts?

Kaum eine Aktie hat die Anteilseigner in den letzten Monaten so sehr beschäftigt, wie das Papier von K+S. Zuerst gab es einen Kali-Preisrutsch, welcher die Aktie nach unten zog, dann gab es Übernahmepläne, die zu einem rasanten Kursanstieg beitrugen.

Als diese dann zerplatzten, ging es mit dem Wert steil nach unten. Inzwischen hat die Aktie aber einen Boden gefunden – und könnte bald wieder zum Aufschwung ansetzen.

Aufregendes 2. Halbjahr 2015

Was war das ein Wechselbad für die K+S-Aktionäre: Ende Juni 2015 wurde bekannt, dass Potash an einem Kauf von K+S interessiert war und dem Management ein Gebot von 41 Euro je Aktie in Aussicht gestellt hatte. Die Aktie zog daraufhin kräftig an und notierte deutlich über der 40 Euromarke.


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Anfang Oktober gab es dann die Enttäuschung: Die Kanadier gaben die Übernahmepläne wegen einer stark eingetrübten Marktlage sowie des Widerstands der K+S-Führungsriege auf. Daraufhin sackte die Börsennotierung von K+S bis auf rund 20 Euro ab und „dümpelt“ seitdem in einer Spanne zwischen 20 und 25 Euro. Doch schon bald dürfte es hier wieder Bewegung geben – und dies aus mehreren Gründen.

Tochter soll an die Börse

Auch wenn die Übernahmepläne seitens Potash offiziell beendet sind, so kann man dieses Scheitern noch nicht tatsächlich als endgültig sehen. Das weiß wohl auch die K+S-Führungsspitze, die ihrerseits alles daran setzt, sich als Übernahmeziel zu teuer zu machen.

So gibt es eine neue Abwehrstrategie für unerbetene Übernahmeversuche. Medienberichten zufolge soll die US-Tochter Morton Salt in den USA teilweise an die Börse gebracht werden und damit als sogenannte „Giftpille“ dienen. Dieser Schritt hätte auch für K+S-Aktionäre einen Vorteil: Damit würde der Wert der Salz-Sparte im Konzern transparenter werden und so für zusätzliches Vertrauen sorgen.

Streusalzgeschäft profitiert vom Winterbeginn

Und noch etwas spricht für K+S: Das Unternehmen gilt nicht nur als einer der weltweit führenden Anbieter von kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungsbereiche.

Vielmehr profitiert der Kasseler Konzern auch durch den nun eingezogenen Winter – ist er doch auch in der Herstellung von Streusalz tätig.

Aktie schon bald wieder nach oben?

Insgesamt dürfte sowohl der inzwischen stabile Kalipreis als auch eine möglicherweise bald wieder aufkommende erneute Übernahmefantasie die Aktie beflügeln.

Nach den jüngsten Tiefstständen bei knapp über 20 Euro könnte es (ein entsprechend freundliches Börsenumfeld vorausgesetzt) wieder zu einem Anstieg kommen, bei dem die Höchststände aus dem Dezember – diese lagen bei rund 28 Euro – getestet werden. Ein KGV von unter 10 und eine Dividendenrendite von annähernd 5 % sprechen ebenfalls für die Aktie.

18. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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