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K+S: Zahlen schwach – aber dennoch an DAX-Spitze

Die Achterbahnfahrt bei K+S geht weiter: Heute rangiert der einzige Rohstoffwert im DAX einmal an der Spitze im deutschen Leitindex. Das Plus betrug in der Spitze mehr als 4% als Reaktion auf die aktuellen Quartalszahlen. Doch noch vor einigen Tagen hat K+S auch mal wieder mit einem Tagesverlust von mehr als 4% am DAX-Ende notiert.

Es bleibt aber dabei: Bei K+S ist immer etwas los. Das liegt am turbulenten Kaliummarkt. Nach dem Zusammenbruch einer Kali-Vertriebsallianz in Russland geriet der gesamte Weltmarkt in Turbulenzen. Auch die Aktien der großen Produzenten wie K+S konnten sich dem nicht entziehen und verloren in der Spitze um mehr als 40% an Wert.

Doch seit dem Tief im August hat die Aktie bis jetzt auch schon wieder 40% zugelegt. Und die heute veröffentlichten Zahlen zum dritten Quartal lösen einen weiteren Kurssprung aus. Die Zahlen sind eben nicht so schlimm ausgefallen wie erwartet.


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Bei einem Umsatz von 818 Mio. Euro hat K+S im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen operativen Gewinn von 72 Mio. Euro erzielt. Das ist rund 27% weniger als im Vorjahr – aber K+S ist noch immer hochprofitabel. Und genau das hatten viele Experten nach den Turbulenzen im Sommer in Frage gestellt.

K+S: Jetzt hilft das Salzgeschäft die schwierige Phase beim Kalium zu überbrücken

Es ist aber so, dass das Kasseler Unternehmen deutlich breiter aufgestellt ist, als die Konkurrenz. Neben dem Kaliumgeschäft, der als wichtiger Bestandteil in modernen Düngemitteln verarbeitet wird, produziert das Unternehmen auch noch Salz. Und Zuwächse in diesem Segment dürften die Rückgänge bei Kalium fast ausgleichen.

Positiv nimmt der Markt zudem das nagekündigte Sparprogramm mit einem Volumen von 500 Mio. Euro innerhalb von drei Jahren auf. Davon ausdrücklich ausgenommen sind die Investitionen in die neue große Kaliummine in Kanada.

Dort wird der Ausbau der Mine, der ein Gesamtvolumen von 2,9 Mrd. Euro hat, weiter fortgesetzt. Laut der aktuellen Planung soll das Legacy-Projekt 2016 mit der Produktion starten. Beim Sparprogramm setzt K+S vor allem im Inland an – auch ein Stellenabbau ist nicht ausgeschlossen.

Auch die Aktionäre müssen sich vielleicht auf Einschnitte gefasst machen: So kündigt K+S im aktuellen Quartalsbericht an, dass ein temporäres Abweichen von der bisherigen Dividendenpolitik auf Grund der Markturbulenzen durchaus möglich ist.

Bislang hatte K+S immer zwischen 40 und 50% des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet. Grundsätzlich ist aber K+S weiter gut positioniert in diesem schwierigen Marktumfeld – vor allem auch weil die Finanzierung des zukunftsweisenden Legacy-Projekts in Kanada gesichert ist.

14. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.