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Kuka-Aktie profitiert enorm vom Roboter-Boom

Kuka hat sich gut aufgestellt – und konnte das erste Geschäftsquartal des Jahres denn auch mit einer überraschend positiven Bilanz abschließen.

Umsatz und Gewinn legten kräftig zu.

Der Umsatz kletterte dabei um mehr als 55% auf rund 720 Mio. €, was auch auf die Übernahme der Logistikfirma Swisslog zurückgeht.

Die neue Tochter trug knapp 147 Mio. € zum Ergebnis bei, sodass der Umsatz auch ohne die Übernahme um etwa ein Viertel gewachsen wäre.

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg um gut 59,1% auf 59,5 Mio. €.

Unterm Strich blieb ein Gewinn von gut 15 Mio. € und damit gut 1/4 mehr als im Vorjahres-Zeitraum.

Kuka schlägt sich besser als gedacht

Damit behauptete sich das im MDax gelistete Unternehmen besser als die meisten Analysten vorhergesagt hatten. Sie waren im Schnitt von einem Ergebnis-Rückgang ausgegangen.

Bestärkt durch das starke Auftakt-Quartal hat die Konzernleitung ihre Jahresprognose bestätigt. Der Umsatz soll 2015 demnach auf rund 2,8 Mrd. € ansteigen.


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Den Bärenanteil verdienen die Augsburger nach wie vor mit der Automobil-Industrie. Roboter aus dem Hause Kuka bauen in unzähligen Produktionsstätten die Fahrzeuge diverser Hersteller zusammen.

Gewappnet für die Zukunft?

Doch der um 21% gestiegene Auftragseingang im 1. Quartal speiste sich darüber hinaus auch aus anderen Bereichen der Industrie.

Beobachter gehen davon aus, dass dieser Trend sich nachhaltig fortsetzen und Kuka weiterhin volle Auftragsbücher bescheren könnte.

Kuka selbst hat sich für die Zukunft einiges vorgenommen. Bis 2020 soll der Umsatz verdoppelt werden auf bis zu 4,5 Mrd. €.

Ein vielversprechendes Projekt scheint dabei die Kooperation mit der österreichischen IT-Firma TTTech zu sein.

Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen in den Bereich Industrie 4.0 investieren und etwa Echtzeit-Technologie-Plattformen anbieten.

Analysten-Meinungen gehen auseinander

Die Einschätzungen der Analysten gehen unterdessen weit auseinander. Verschiedene Studien prognostizieren einen Kursrückgang auf bis zu 55 € und sprechen Verkaufs-Empfehlungen aus.

Warburg Research etwa sieht die Aktie bei 60 € fair bewertet. Zuletzt notierte das Papier bei knapp 74 € und damit etwa auf dem Niveau, das die jüngste Einschätzung von Goldman Sachs für angemessen hält.

Einige Analysten sehen allerdings auch weiterhin noch Luft nach oben. So gehen etwa die Experten von der UBS von 80 € als Kursziel aus und empfehlen das Papier zum Kauf.

Ähnlich bewerten das auch die Kollegen von Barclays, die ihre Kauf-Empfehlung mit einem Kursziel von 78 € garnieren.

2015-06-08 Kuka

Ein Blick auf die Historie zeigt, dass die Kuka-Aktie nach längerer Seitwärtsbewegung mit dezentem Aufwärtstrend gerade in den vergangenen 12 Monaten kräftig zulegen konnte.

Binnen Jahresfrist hat sich das Papier um mehr als 70% verteuert, allein seit Anfang 2015 ging es um gut 25% nach oben.

Hauptversammlung in dieser Woche

Ob der Trend sich weiter fortsetzt oder vorerst eine Konsolidierungsphase einsetzen wird, darüber kann man angesichts der unruhigen Großwetterlage an den Märkten derzeit wohl nur spekulieren.

Das Unternehmen selbst hat mit seiner Quartals-Bilanz jedenfalls gezeigt, dass es daran arbeitet, fundamental für Anleger attraktiv zu bleiben – trotz oder gerade wegen der rasanten Rally der vergangenen Monate.

Wohin die Reise in Zukunft geht, darüber könnte auch die Hauptversammlung weiter Aufschluss geben, die noch in dieser Woche auf dem Programm steht.

9. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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