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Kuka Aktie spannend: Anhaltender Trend zu Robotern in der Industrie

Kuka kennt kein Halten mehr: Die Aktie schießt immer weiter durch die Decke. Wer Anfang des Jahres auf den Roboterhersteller gesetzt hat, kann sich nun über ein sattes Plus von rund 80 Prozent freuen. Damit zählt das im MDax gelistete Papier zu den stärksten überhaupt am deutschen Markt.

Allein im letzten Monat hat der Kurs um rund 25 Prozent angezogen – höchste Zeit, die Gewinne einzustreichen, oder geht da noch was?

Analysten rechnen mit Konsolidierung

Die meisten Analysten raten zur Ruhe. Sie rechnen mit einer Kurskonsolidierung und halten das Papier, das zuletzt bei etwas über 60 Euro notierte, für deutlich überbewertet. Eine Kursspanne von 50 bis 55 Euro halten viele für realistisch.

Vereinzelte Stimmen sehen jedoch auch trotz der rasanten Rally noch Raum für weiteres Wachstum. Gänzlich aus der Luft gegriffen scheint das nicht angesichts solider Geschäftszahlen und optimistischer Zukunftsprognosen.


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Gute Zahlen, volle Auftragsbücher

So konnte der Quartalsgewinn zuletzt um bemerkenswerte 54 Prozent auf 22,6 Millionen Euro gesteigert werden. Der Umsatz kletterte im gleichen Zeitraum um knapp 19 Prozent auf 539 Millionen Euro. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen einen Umsatz von 2 Milliarden Euro an.

Zudem zählen vor allem Automobilhersteller zu den Abnehmern der Kuka-Roboter – und für die geht es tendenziell weiter aufwärts. Wachstumsmärkte wie China, Indien und Lateinamerika  werden auch in den kommenden Jahren für eine stabile Nachfrage sorgen, und selbst in Europa scheint die Talsohle der Absatzkrise durchschritten: Die Zahl der Kfz-Neuzulassungen nahm zuletzt wieder zu.

Das füllt wiederum nicht nur die Auftragsbücher der Autobauer, sondern sorgt auch bei Kuka für Bestellungen und entsprechend gute Bilanzen.

Gezielte Übernahmen stärken das Portfolio

Doch man will nicht allein auf einzelne Branchen angewiesen sein. Stattdessen setzt das Management auf Expansion und erschließt durch gezielte Übernahmen neue Geschäftsfelder. So hat sich der Zukauf des mittelständischen Unternehmens Reis Robotics bereits als goldrichtig erwiesen und in diesem Jahr zu den sprudelnden Gewinnen beigetragen.

In Kürze soll die Übernahme des Schweizer Konkurrenten Swisslog folgen, der auf die Fertigung von Logistiksystemen spezialisiert ist. Die Wettbewerbsbehörden haben dem millionenschweren Deal bereits zugestimmt.

Großaktionär hat gewechselt

Bei den Anteilseignern gab es unterdessen in dieser Woche ein munteres Stühlerücken: Der bislang größte Aktionär Grenzebach, der knapp 20 Prozent an Kuka gehalten hatte, stieg komplett aus. Stattdessen hält der Technologiekonzern Voith nun mit 25,1 Prozent die meisten Anteile – und eine Sperrminorität.

Anleger reagierten überrascht auf den Wechsel und ließen das Papier am Mittwoch zunächst fallen. Im Handelsverlauf konnten die Verluste allerdings auf unter 1 Prozent eingedämmt werden. Der grundsätzliche Aufwärtstrend ist damit vorerst ungebrochen.

Wer sein Geld bereits in Kuka-Aktien investiert hat, kann nun also eine Münze werfen – entweder satte Gewinne einstreichen, oder auf höhere Ziele spekulieren und damit vielleicht unterm Strich etwas weniger Gewinn machen, wenn es schlecht läuft.

2014-12-04 Kuka

Wer bislang ungläubig von der Seitenlinie aus der Kursexplosion zugeschaut hat, sollte sich hingegen womöglich eher an den Analysteneinschätzungen orientieren und auf einen Rücksetzer warten. Mittelfristig scheinen die Aussichten aus heutiger Perspektive jedenfalls weiterhin gut.

5. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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