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Kuka: Wie die Aktie vom Roboter-Boom profitiert

Kuka-Aktionäre haben allen Grund zur Freude: Der Roboterhersteller verbucht nach seiner vorläufigen Jahresbilanz 2014 als Rekordjahr. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen stieg um fast 18 Prozent auf einen neuen Bestwert von 142 Millionen Euro – und das trotz teilweise kostspieliger Übernahmen.

Bei den Anlegern kamen diese Zahlen erwartungsgemäß hervorragend an. Sie schoben die Aktie am 11. Februar nach Bekanntwerden der Bilanz auf ein neues Allzeithoch von zwischenzeitlich mehr als 70 Euro.

Ganz so hoch konnte sich das Papier zwar nur kurzfristig halten, inzwischen ist sein Wert auf rund 67 Euro zurückgefallen. Doch die langfristigen Aussichten dürfen als durchaus rosig bezeichnet werden.

Volkswagen-Plan verspricht volle Auftragsbücher

Kuka beliefert vor allem Automobilhersteller mit seinen Industrierobotern. Nun hat mit Volkswagen einer der wichtigsten Kunden angekündigt, die Automatisierung in seinen Produktionsstätten noch weiter ausbauen zu wollen.


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In erster Linie sollen deutsche Standorte verstärkt mit den Hightech-Maschinen ausgestattet werden. Auf diese Weise wollen die Wolfsburger perspektivisch die in Deutschland vergleichsweise hohen Personalkosten reduzieren.

Für Kuka allerdings bedeutet das ein potenzielles weiteres Plus in den Auftragsbüchern. Bereits im Jahr 2012 hatte Volkswagen eine Großbestellung von 6.000 Robotern aufgegeben, nun dürften weitere folgen.

Aktienverlauf verzeichnet stetigen Aufwärtstrend

Anleger sind begeistert von solchen Prognosen, und bisher wurden ihre Erwartungen nicht enttäuscht. Betrachtet man den Chartverlauf der vergangenen Jahre, zeichnet sich ein stetiger Aufwärtstrend ab.

2015-02-16 Kuka

Allein innerhalb der letzten 12 Monate hat sich die im MDax gelistete Aktie um rund 80 Prozent verteuert, in den vergangenen drei Jahren hat sich ihr Wert nahezu verdreifacht.

Ein Ende ist – zumindest mittelfristig – nicht in Sicht, denn die Technologisierung und Automatisierung schreitet immer weiter voran, sowohl in den bereits hochentwickelten Industrienationen als auch in den Wachstumsmärkten der Schwellenländer, die für Kuka ebenfalls von Interesse sind.

Nicht nur die Geschäftsentwicklung, auch der Aktienkurs bietet dementsprechend wohl noch einiges an Wachstumspotenzial.

Analysten rechnen kurzfristig mit Konsolidierung

Kurzfristig allerdings ging der Spurt nach oben den meisten Analysten etwas zu schnell. Nachdem die Aktie vergangene Woche binnen kurzer Zeit so weit nach oben gesprungen ist, gehen die meisten Experten nun erst einmal von Gewinnmitnahmen und Konsolidierungskurs aus.

Vielfach hielten sie die Aktie nach dem neuen Rekordhoch für überbewertet. Das Kursziel sehen Analysten derzeit durchschnittlich bei etwas über 58 Euro – sie gehen also zunächst von einem weiteren spürbaren Rückgang aus.

Nichtsdestotrotz lohnt es sich für Anleger, Kuka im Auge zu behalten und gegebenenfalls bei günstiger Gelegenheit zuzuschlagen. Nicht nur der langfristige Chartverlauf spricht klar für sich, sondern eben auch die Fundamentaldaten, wie die jüngste Bilanz noch einmal unterstrichen hat.

19. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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