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Kupfer: Absturz auf neues 5-Jahres-Tief

Zusammen mit Öl geht es auch bei den Industriemetallen in diesen Tagen deutlich bergab.

Kupfer als wichtigstes Industriemetall sackte jetzt auf den niedrigsten Stand in fünf Jahren ab. Für mich liegt der aktuelle Grund hinter dem weiteren Abrutschen ganz klar in einer Konjunkturprognose der Weltbank.

Die Wirtschaftsexperten aus Washington hatten gestern die aktuelle Wachstumsprognose vorgestellt. Demnach soll die Weltwirtschaft in diesem Jahr nur noch um 3% wachsen. Das hört sich erst einmal positiv an.


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Doch bedeutet diese Prognose eine deutliche Korrektur der bislang geltenden Prognose. So hatte die Weltbank bisher noch ein globales Wirtschaftswachstum von 3,4% erwartet.

Der Rückschluss auf die Industriemetalle ist nur simpel: Ein niedrigeres Wirtschaftswachstum weltweit bedeutet schlicht und einfach weniger Nachfrage bei Industriemetallen wie eben Kupfer oder auch Nickel.

Daher ist es auch verständlich, dass der Kupferpreis nach der Meldung der Weltbank massiv eingebrochen ist: In der Spitzer sacket der Kupferpreis um mehr als 6% auf nur noch 5.455 Dollar pro Tonne ab. Nickel verlor auch mehr als 2% an Wert.

Daran sehen Sie: Diese Industriemetalle hängen extrem stark an den Konjunkturaussichten. Im Endeffekt sind beide Metalle gute Indikatoren für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Doch die aktuelle Schwäche zieht sich eben durch den gesamten Rohstoff-Sektor.

Rohstoffpreis-Index so niedrig wie weit 2002 nicht mehr

Das ist schon eine sehr spannende Entwicklung: So notiert der Bloomberg Commodity Index mit insgesamt 22 verschiedenen Rohstoffen aus den Sektoren Metalle, Energie und Agrargüter auf dem niedrigsten Stand seit November 2002. Schon 2014 ging es für diesen Index um 17% nach unten.

Damit ist die Tendenz klar: Die Preise für Rohstoffe sinken auf breiter Front. Sicherlich wirkt sich hier der Ölpreisverfall besonders stark aus. Doch aktuell weitet sich der Preisverfall auch auf andere Rohstoff-Segmente aus.

Die niedrigen Rohstoffpreise zeigen ganz klar: Die gedämpften Aussichten für die Weltwirtschaft zeigen sich hier ganz klar. Allerdings halte ich das nicht für mehr als eine Momentaufnahme. Bei vielen Rohstoffen sind die Preise nun schon fast auf das Niveau der Produktionskosten gesunken.

So etwas führt über kurz oder lang zu Schließungen von Minen und einer damit eingehenden Verknappung des Angebots. Was daraus folgt ist für mich klar: Mittel- bis langfristig wieder steigende Preise bei vielen Rohstoffen.

14. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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