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Kupferausblick: Große Trendwende steht bevor

Kupfer spielt in der öffentlichen Wahrnehmung eher eine geringe Rolle. Doch für die Rohstoffinvestoren und Experten hat dieses Industriemetall eine große Bedeutung.

Daher verfolgen viele Experten und Investoren mit großem Interesse die jährliche Branchenstudie der Marktexperten von GFMS. Im „World Copper Survey 2016“ werden nicht nur die aktuellen Marktbedingungen genau aufgezeigt, sondern auch die weitere Entwicklung beim Kupfer exakt beschrieben.

Dabei hat 2015 einmal mehr gezeigt wie stark dieser Sektor unter Druck steht. Trotz des schon vorhandenen Überangebots beim Kupfer ist die Minenproduktion 2015 um immerhin 3,5 % auf etwas mehr als 19 Mio. Tonnen angestiegen. Damit hat sich die Dynamik im Vergleich zu 2014 noch einmal deutlich erhöht als der Anstieg nur bei 2,1 % lag.

Auf der anderen Seite haben die großen Kupferproduzenten nach Angaben von GFMS größere Probleme die Kosten tatsächlich noch weiter zu senken. So lagen 2015 die Gesamtkosten der Produktion für die Branche bei immerhin 4.626 Dollar pro Tonne. Das entsprach nur einem minimalen Absinken im Vergleich zu 2014 von 2 %.


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Auf der anderen Seite schafften es die Kupferfirmen nur einen durchschnittlichen Kupferpreis von 5.503 Dollar am Markt zu erzielen. Hier sehen Sie schon, wie klein die Margen mittlerweile ausfallen. Zudem liegt der Kupferpreis derzeit mit nur noch etwas mehr als 4.700 Dollar pro Tonne fast exakt auf dem Kostenniveau der meisten Minen.

Bei einem solchen Überangebot und einer angespannten Preissituation ist eigentlich mit etlichen Minenschließungen zu rechnen, um so das Angebot zu verkleinern. Doch im Endeffekt hat es im vergangenen Jahr nach Angaben des GFMS nur Produktionskürzungen im Volumen von rund 200.000 Tonnen gegeben.

Ab 2018 erwarten Marktexperten deutlich höhere Preise

Das liegt auch an den Schwierigkeiten und Kosten eine Mine tatsächlich komplett zu schließen. Dieser Aspekt spielt in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle, bekommt aber laut Angaben des GFMS eine immer größere Bedeutung. So müssen die Firmen oft noch Umweltauflagen erfüllen, obwohl die Mine nicht mehr in Produktion ist. Gleichzeitig kann es auch schwierig sein, Einigungen mit den örtlichen Gewerkschaften zu finden um die Produktion dort zu kürzen.

Für die weitere Entwicklung über 2018 hinaus ist jedoch das GFMS positiv gestimmt. Das gilt vor allem für die Nachfrageseite und die wichtigste Nachfragenation China. Insofern ist kurzfristig wohl kaum eine Trendwende beim Kupferpreis zu erwarten. Mittel bis langfristig sind die Chancen jedoch wieder sehr gut aus, dass dieses extrem wichtige Industriemetall wieder an Bedeutung gewinnt und die Preise steigen.

6. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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