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Kurs Euro/Dollar: aktuell keine Überraschungen im Kursverlauf

In Salomon´s Märkte lesen Sie jeweils zu Beginn einer neuen Handelswoche, also am Montag, Analysen zu Devisen. So schrieb ich Ihnen vor einer Woche zum Währungspaar Euro gegenüber US-Dollar (EUR/USD):

„Der Rückfall unter die Unterstützung ist per Definition negativ. Damit müssen Sie als Anleger und Trader nun ganz einfach das Risiko einplanen, dass der Euro weiter verliert und die nächste relevante Unterstützung bei 1,3860 EUR/USD testen wird.“

Für die letzte Woche erwartete ich allerdings „…eine Seitwärts-Bewegung um das aktuell erreichte Niveau … – verbunden mit dem Risiko, das letzte Wochentief zu testen.“

Kurs Euro/Dollar – aktuell unter Druck

Bitte schauen Sie sich nun einmal den Kursverlauf des EUR/USD an. Die letzte Wochenkerze der Candlesticks spiegelt genau diese Seitwärtsbewegung wider. Eine kleine weiße Kerze mit Docht und Lunte.

Der Docht zeigt Widerstände nach oben an. Die kurze Lunte dagegen fungiert nur mit geringer Aussagekraft als Unterstützung, da sie doch recht kurz ist. Die sich aktuell bildende Wochenkerze zeigt nun einen Fall unter das letzte Wochentief an. Das ist negativ.


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Der Rückfall unter die Unterstützung bei 1,4156 ist auch weiterhin negativ und lässt fallende Kurse zu.

Die nächsten Kursziele

Vorerst ist ein Kursziel die nächste relevante Unterstützung bei 1,3860 EUR/USD. Ein Break auch dieser Unterstützung würde weiteres Abwärtspotenzial freisetzen in Richtung des Aufwärtstrends, der bei ca. 1,35 EUR/USD verläuft.

Das Alternativ-Szenario

Eher unwahrscheinlich ist derzeit eine klare Erholung im Euro. Die drohende Staatspleite Griechenlands, die unter Umständen dann nicht die Einzige im Euroraum bleiben dürfte, zerrt an den Nerven der Devisenhändler.

Die horrende Schuldenproblematik in den USA wird zwar vergessen. Doch derzeit wird an den Devisenmärkten der Euro verkauft.

Erst bei neuerlichem Vertrauen in den Euro und einer absehbaren Gesundung der europäischen Staatsfinanzen dürfte der Euro wieder aufwerten. Vielleicht kaufen die Chinesen ja Griechenland auf?

Aus Sicht der Chartanalyse ergibt sich jedoch ein positives Signal für Sie erst bei einem Anstieg über die Marke von 1,45 EUR/USD.

Erläuterung zum Devisenhandel

Im obigen Währungspaar EUR/USD stellt der Euro die Basiswährung dar, der US-Dollar die Gegenwährung. Der Kurs des Währungspaares zeigt Ihnen an, wie viel der Gegenwährung sie benötigen, um eine Einheit der Basiswährung zu kaufen.

So müssen Sie aktuell im EUR/USD bei einem Kurs von 1,40 eben 1,40 US-Dollar für einen Euro bezahlen. Fallen die Kurse in einem Währungspaar, so wertet die erstgenannte Währung ab, die zweitgenannte Währung hingegen wertet auf.

In den letzten 3 Wochen hat der US-Dollar also aufgewertet, da Sie immer weniger US-Dollar für einen Euro bezahlen müssen. Der Euro wertet also ab.

Am kommenden Montag erhalten Sie in Salomon´s Märkte neue Devisen-Analysen. Chartanalysen zu Rohstoffen werden jeweils am Dienstag, die Indizes am Mittwoch und Aktien am Donnerstag in Salomon´s Märkte besprochen.

23. Mai 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Stefan Salomon
Von: Stefan Salomon.