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Kursgewinne schmelzen weg – hilft diesem Maschinenbauer die Übernahmephantasie?

Auf einen Schlag waren heute die Kursgewinne des Jahres dahin:

Die Aktie des deutschen Maschinen-Bauers Manz verlor vormittags in der Spitze bis zu 2% an Wert, bevor sie sich dann bei einem Minus von 15% stabilisierte.

Nun steht sie bei 34 € – auf diesem Niveau bewegte sie sich auch zum vergangenen Jahreswechsel.

Der Grund des starken Kursverlusts: Ein Kunde stornierte ein Großprojekt im Bereich Energy Storage.


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Damit sind nun auch die Jahresziele von Manz in Gefahr. Dabei ist der Hightech-Maschinen-Bauer aus Reutlingen ohnehin schon angeschlagen.

Mit der Herstellung von Maschinen für die Solar- und Batterie-Industrie und Displays für Tablet-PCs, Smartphones und Notebooks schrieb er zuletzt Verluste.

Unsicherheit bleibt bestehen

Der Vorstand um Hauptaktionär Dieter Manz gibt die Hoffnung aber nicht auf, dass der nun stornierte Auftrag zu einem späteren Zeitpunkt doch noch realisiert wird – und erst wenn in diesem Punkt endgültige Klarheit herrscht, will er sich über eine Anpassung der Jahresziele äußern.

Bis dahin wird die Unsicherheit ein treuer Begleiter der Anleger sein, die sich heute erinnert fühlten an das vergangene Jahr.

Schließlich gab es 2015 eine Reihe an Auftragsstornierungen, die das Unternehmen in eine schwere Krise führten und auch den Aktienkurs nachhaltig unter Druck setzten.

Im Mai 2015 erreichte das Manz-Papier sein Allzeithoch bei 95 € – 13 Monate später ist davon fast nur noch 1/3 übriggeblieben.

Einstieg eines chinesischen Investors?

Das aktuelle Storno kommt insofern zur Unzeit, da Manz erst kürzlich noch die hohe Bedeutung und die starken Wachstumsraten im Batterie-Geschäft unterstrichen hatte.

Auch auf Analysten-Seite kam die jüngste Meldung nicht gut an. Equinet-Analystin Victoria Kruchevska bewertete sie als erneuten Beleg für das unsichere Marktumfeld, in dem Manz agiere.

Außerdem hinterfragte sie, ob der Projektstopp unter Umständen mit einem möglichen Einstieg eines chinesischen Investors bei Manz zu tun habe.

Dieser Gedanke war zumindest heute ein wenig Balsam für die geschundene Anleger-Seele – anhaltende Spekulationen um eine mögliche Übernahme könnten in den kommenden Monaten tatsächlich den Manz-Kurs nachhaltig stützen.

13. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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