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Langfristig ist der Bullenmarkt beim Gold noch intakt

Es gibt sie noch die Goldbullen. Und wenn man sich die aktuellen Markteinschätzungen anschaut, klingen die auch nachvollziehbar.

Ein Beispiel bietet so der Rohstoffexperte Adrian Day, den ich schon seit vielen Jahren von Rohstoff-Messen und Investmentveranstaltungen in Nordamerika kenne.

Er hat nun seinen aktuellen Quartalsrückblick veröffentlicht. Seine zentrale These lautet: „Gold befindet sich in einer sicherlich starken Korrektur – aber das ist bei langfristigen Aufwärtstrends normal. Und gerade jetzt bietet Gold wieder viel Potenzial.“

Day erklärt seinen Optimismus auch aus der Geschichte heraus. So müssen Investoren aktuell eine schmerzhafte Korrektur von rund 33% zum Allzeit-Hoch beim Goldpreis durchmachen.

Aber immerhin hat der Goldpreis in den Jahren seit 2001 auf Jahresbasis immer zugelegt. Daher ist es für Day derzeit nur eine normale Korrektur – wenn eben auch eine heftige.


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Im Grunde sind Rückschläge um 20% und mehr auch normal beim Gold. Vor allen Dingen hat es nach solchen Korrekturen immer auch kurzfristig starke Zuwächse gegeben.

So führt Day hier weit in die Geschichte zurück und erklärt, dass der Goldpreis in den Jahren 1975 und 76 um 43% fiel. Danach lief eine wahre Goldhausse ab mit einem Anstieg um 700% bis 1980.

Zudem sind für Day auch noch viele fundamentale Gründe weiterhin gegeben, die einen hohen Goldpreis stützen. Die physische Nachfrage beim Gold ist immer noch hoch.

Gleichzeitzug kaufen die Zentralbanken weiterhin Gold, um ihre Reserven weiter zu streuen. Erst im April haben so Russland und zwei weitere ehemalige Sowjetrepubliken ihre Bestände weiter aufgestockt.

Gleichzeitig ist das Sentiment des Goldsektors extrem schwach. Das bietet ein spannendes Signal für Investoren, die sich gerne gegen den Strom stellen. Im Fachjargon werden diese Investoren auch Contrarians genannt.

Und dann bleibt auch noch das weiterhin eingeschränkte Angebot. So hat erst vor einigen Tagen Südafrika massive Produktionsrückgänge beim Gold gemeldet.

Insgesamt steigt weltweit das Goldangebot nicht an – und das trotz massiver Milliardeninvestitionen in neue Projekte.

Rohstoff-Experte Adrian Day: Goldaktien so günstig bewertet wie seit 70 Jahren nicht mehr

Neben diesen Argumenten für Gold als Anlageform findet Day vor allem auch Goldaktiren sehr attraktiv bewertet. Hinsichtlich der meisten maßgeblichen Bewertungskriterien befinden sich Goldaktien auf dem niedrigsten Niveau seit dem Beginn des Bullenmarktes.

Und Day hat sogar herausgefunden, dass Goldaktien im Vergleich zu Gold so niedrig bewertet sind wie seit 70 Jahren nicht mehr.

Day bewertet auch positiv, dass sich die kurzfristigen Spekulanten zum großen Teil aus dem Markt verabschiedet haben: „Goldaktien befinden sich jetzt ganz klar in den stärkeren Händen, die den Wert der Anlagen auch tatsächlich abmessen können.“

Aus diesem Grund nutzt Day die aktuelle Phase auch, um Positionen bei Rohstoffaktien mit guter Bilanz aufzustocken. Bei neuen Werten hält sich Day jedoch zurück. Seine Favoriten sind aber weiterhin FrancoNevada, Virginia Mines und Royal Gold.

17. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.