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Langfristige Mega-Rendite: BASF 5mal besser als Weltaktien

BASF ist besser als das Image des Konzerns zunächst vermuten lässt.

Gigantisch ist die Rendite, die der Ludwigshafener Konzern zuletzt brachte.

„Zuletzt“ heißt hier in den vergangenen zwanzig Jahren. Dies ist der Vergleichsmaßstab für Aktien, die kürzlich in einem Magazin als Langfrist-Stars vorgestellt wurden. Wir haben den Wert an dieser Stelle mehrfach empfohlen und wiederholen dies für Sie, falls Sie Rendite suchen, die vergleichsweise sicher zustande kommt.

BASF schaffte in den vergangenen zwanzig Jahren gegenüber 1992 ein Plus in Höhe von gut 830%. Dies sind zwar nicht ganz die 1.000%, die das Magazin errechnet hatte, aber immerhin zehnmal mehr als der MSCI-Weltaktien-Index.

Zahlen besonders aktuell gut

Für neue Investitionen hilft eine solche Betrachtung nicht immer – diese Kritik wäre richtig. Daher haben wir auch die aktuellen Zahlen herangezogen, um BASF am Ende dieses Beitrags letztlich zu empfehlen.


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Die Ludwigshafener sind günstig bewertet und verdienen in den kommenden Jahren genügend Geld, so dass die Zahlen aus der aktuellen Bilanzanalyse auch nachhaltig stimmen werden.

  • Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KG) liegt für das vergangene Jahr bei 8,6 und für das angefangene Kalenderjahr bei 9,9. Dies spiegelt die gleichmäßige Gewinnentwicklung wider, so dass auch das KGV 2011 wichtig ist.
  • Das KGV für 2013 sehen Analysten bei 9,1. Wir meinen, es liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest unter 10 und ist damit im Sinn der üblichen Fundamentalanalyse günstig.
  • Die Dividendenrendite spricht ebenfalls für eine Investition. Für das Jahr 2011 wird die Rendite bezogen auf den Einstiegskurs bei 4,3% liegen. Im Jahr 2013 wird BASF bezogen auf einen Einstiegskurs von um 56 bis 58 Euro bei 4,6% stehen, wenn Bilanz und Auszahlung für 2012 kommen.
  • Die Kennzahlen fußen auf der Erwartung, dass der Umsatz des Chemiegiganten 2012 und 2013 nicht steigen muss, aber auch nicht fallen sollte. Etwa 70 Milliarden Euro sind Grundlage für die Annahmen.

Umsatzentwicklung maßgeblich

Damit hängt die Kennzahlen-Entwicklung maßgeblich am Umsatz, denn die Kostenstrukturen werden sich nicht erheblich verändern. Zwar plant BASF mit Kostensenkungen, die aber sind im Rahmen des Üblichen.

Vielmehr imponiert die Planung des Unternehmens mit der Annahme, dass vor allem die Schwellenländer zu den Hauptabnehmern aufsteigen. Das ist möglich, denn: BASF liefert viele Basischemikalien aus sowie Kunststoffe und Materialien für „Umweltprodukte“, die stark wachsende Volkswirtschaften erst noch einsetzen müssen.

Bis 2020 soll der Umsatz aus den Schwellenländern nahezu 50% des Gesamtumsatzes ausmachen. Aus unserer Sicht ist die Erwartung plausibel.

GeVestor meint: BASF ist ein Langfrist-Star und wird entsprechend auch künftig hohe Renditen abwerfen. Wer investiert, kann nicht mit explosionsartigen Gewinnen rechnen.

Dafür ist die Geschäftsentwicklung zu starr. Dennoch: alleine die Dividendenrendite von 4,3% rechtfertigt angesichts niedriger Zinsen eine Investition.

17. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.