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Langfristiger Trend: Urbanisierung treibt Rohstoffnachfrage weiter an

Seit gestern ist Toronto wieder der Mittelpunkt der Rohstoffwelt. Die PDAC 2015 läuft dort. Das ist die größte Minenmesse der Welt. Laut Angaben der Veranstalter sind auch in diesem Jahr bis zu 25.000 Besucher aus mehr als 100 Ländern in Toronto vertreten.

Laut erster Beobachtungen auf der Messe gibt es in diesem Jahr mehr Lücken im Ausstellungsbereich als in den Vorjahren. Das ist sicherlich ein Spiegelbild der schwierigen Lage in der Medienbranche.

Und genau darauf ging auch einer der bekannten Rohstoffinvestoren schon gleich zur Eröffnung am Sonntag ein. So erklärte Robert Friedlander, dass „die Männer und Frauen, die neue Vorkommen in der Welt entdecken die „Good Guys“ der Branche sind.“


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Doch derzeit haben es diese „Good Guys“ wirklich sehr schwer. Selbst in Kanada laufen kaum noch größere Finanzierungen. In vielen Teilen der Branche ist es tatsächlich so, dass die Exploration selbst bei größeren Unternehmen fast zum Erliegen gekommen ist. Die Formel dahinter ist einfach: Ohne neue Exploration wird es schon in absehbarer Zeit keine Ausweitung der Produktion mehr geben.

Auch dafür nannte Friedlander ein Beispiel: So sind eben viele der ertragreichen Kupferminen in Chile schon in die Jahre gekommen. Für die Praxis wird es damit immer schwieriger, das dort erreichte Produktionsniveau weiter zu halten.

Kurzfristig bleibt die Rohstoffbranche aber unter Druck – vor allem von der Kostenseite

Bei seinem Vortrag blickte Friedlander vor allem auf die langfristige Entwicklung. Seiner Einschätzung nach wird bis zum Jahr 2050 der Anteil der städtischen Bevölkerung weltweit auf 66 % ansteigen.

Immer mehr städtische Bevölkerung bedeutet auch eine immer weiter steigende Nachfrage nach wichtigen Industriemetallen. Dazu gehört neben Kupfer auch Zink oder Platin als wichtiges Metall bei Bau von Katalysatoren.

Doch diesen langfristigen Blick haben derzeit nur die wenigsten Experten der Rohstoffszene tatsächlich. Das ist jedoch auch nachvollziehbar. Viele Firmen kämpfen ums Überleben.

Es fehlen schlicht und einfach die finanziellen Mittel größere Projektfortschritte durchführen zu können. Ohne positiven Newsflow von den Projekten wird es aber extrem schwierig, die Investoren von den Perspektiven der Projekte überzeugen zu können.

Sie sehen daran: Es hat sich so etwas wie eine Abwärtsspirale in der Rohstoffbranche gebildet. Der Ausbruch kann für viele Unternehmen nur gelingen, wenn die Rohstoffpreise wieder massiv anziehen. Die Chancen dafür sind da, aber selbst auf der PDAC sie 2015 schätzen viele Experten die Chancen nur als moderat ein.

2. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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