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Lassen Sie sich nicht von Crash-Propheten verführen!

Wir Menschen sind in Bezug auf die Börse schon ein merkwürdiges Völkchen:

Prognosen, die uns einen starken Aufwärtstrend der Aktienmärkte über die nächsten Jahre versprechen, trauen wir nicht.

Sobald jedoch irgendein Crash-Prophet den baldigen Weltuntergang vorhersagt, ängstigen wir uns oder verkaufen gar in wilder Panik alle Aktien.

Ganz ehrlich: Börsianer sollten sich mal etwas mehr Optimismus angewöhnen!

Nehmen wir doch einmal ein paar prominente Crash-Prognosen der jüngeren Vergangenheit unter die Lupe:

Crash-Prognose der Deutschen Bank

Dass die Deutsche Bank bei der Einschätzung ihrer eigenen Zukunft in den letzten 10 Jahren für ausgesprochen wenig Furore sorgte, ist hinlänglich bekannt.

Im November 2016 meldeten sich die Währungs-„Experten“ des Geldhauses zu Wort.

Bereits 1,5 Wochen nach der Wahl Trumps zum neuen US-Präsidenten kündigten die Deutsch-Banker einen Absturz des Euro an:

Bis Ende 2017 werde die Parität (1 € = 1 US-Dollar) unterschritten und der Euro / USD bei 0,95 notieren.

Auslöser werde die Trump’sche „America First“-Politik (Amerika zuerst) sein. Die US-Inflation werde angeheizt, der Leitzins gehe rauf – und somit auch der US-Dollar.

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Euro /USD: +11% statt Absturz unter die Parität!

Nachdem das Jahr 2017 zu gut der Hälfte vorbei ist, können wir konstatieren:

Die Leitzinsen wurden zwar angehoben, doch der Euro / USD notiert mit mehr als 1,14 deutlich über der Parität.


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Mit einem 8-Monats-Tief von 1,0340 wurde diese übrigens auch nicht annähernd erreicht.

Soros‘ Fehlprognose: Dow Jones +10% statt Crash

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos verunglimpfte der Börsen-Guru George Soros Donald Trump als „Hochstapler und Möchtegern-Diktator“ – ein Crash sei unvermeidbar.

Vermutlich war die Börsen-Legende noch verschnupft: Im November 2016 hatte sich Soros nämlich mächtig verspekuliert.

Wie viele andere Fondsmanager-Kollegen hatte er für den Fall der Wahl Trumps zum US-Präsidenten auf abstürzende Aktienkurse gesetzt.

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Dow Jones legte nach Soros‘  Crash-Prognose weitere +10% zu!

Zum Zeitpunkt seiner Vorhersage lag der Dow Jones bereits +10% über dem Tief vom 4. November 2016.

Seither ist der US-Leitindex um weitere +10% geklettert und markierte am vergangenen Freitag gar ein neues historisches Hoch!

Marc-Faber-Vorhersage Nr. 1

Marc Faber glänzte seit Dezember 2016 mehrfach mit düsteren Prognosen:

Ebenfalls im Januar erwartete der Börsen-Guru einen kräftigen Abverkauf von Aktien über kurz oder lang.

Damit meinte Faber offensichtlich einen Zeitraum von 3 – 6 Monaten, da er zugleich in dieser Phase viel Geld in Gold und Silber fließen sah.

Kurze Bilanz nach 6 Monaten:

  • Dow Jones +10% wie schon beschrieben,
  • Gold in USD de facto unverändert,
  • Silber in USD -6%.

Marc-Faber-Vorhersage Nr. 2

Der Tesla-Aktie bescheinigte Faber Anfang Dezember bei einem Stand von etwa 192 USD einen bevorstehenden Absturz von -40%.

Diese Aussage dehnte er zusätzlich noch auf Internet-, Hightech- und Biotech-Aktien aus.

Nun: Tesla startete Anfang Dezember bei 181 USD eine Rallye, welche die Aktie des Elektro-Sportwagen-Herstellers am 23. Juli 2017 bei 386,99 USD gipfeln ließ.

Das ist ein Plus von +103% seit Fabers Prognose…

Der Relative-Stärke-Index (RSI) im Monats-Chart generierte übrigens im Januar 2017 ein charttechnisches Kaufsignal.

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Tesla-Aktie legte nach Marc Fabers -40%-Crash-Prognose +103% zu!

Der die US-Technologie-Aktien abbildende Nasdaq 100 Index legte seither in der Spitze +20% zu.

Der Internet-Sektor gewann +21%. Biotech-Titel marschierten um immerhin knapp +18%.

Marc-Faber-Vorhersage Nr. 3

Ach ja: Vor 3 Wochen wagte Faber erneut eine Crash-Voraussage – die US-Aktienkurse würden um -40% einbrechen.

Wie gesagt: Am Freitag markierte der Dow Jones ein neues Rekordhoch…

Meine optimistische Prognose vom Oktober 2016 traf zu 100% ein

Im Gegensatz zu Soros und Faber kündigte ich Ihnen hier in Chartanalyse-Trends am 20. Oktober 2016 – also noch VOR der US-Präsidentschaftswahl – an:

„Lassen Sie sich also bitte nicht von den Sorgen der Fondsmanager anstecken: Wenn niemand mehr verkauft, werden die Großinvestoren kaufen MÜSSEN.

Wir stehen mithin NICHT vor einem Crash, sondern vielmehr kurz vor einer denkwürdigen – weil für viele überraschenden – Aufwärts-Bewegung an den Aktienmärkten!“

Meine Begründung war genau die damals weitverbreitete Angst der „Experten“ und Fondmanager vor einem Crash nach einer Trump-Wahl:

Diese Sorgen führten schon im Vorfeld dazu, dass die Investmentfonds eine historisch hohe Barmittel-Quote hielten.

Die logische Konsequenz: Wenn sich alle Welt auf solche Schreckens-Szenarien vorbereitet, wer bleibt dann noch übrig, um einen Crash auch tatsächlich umzusetzen?

17. Juli 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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