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Line-Aktie: WhatsApp-Rivale peilt größten Börsengang des Jahres an

Endlich ist es wieder soweit, oder auch: Was lange währt, wird endlich gut. Nach einer langen Durststrecke wagt sich ein neues Unternehmen auf das Börsenparkett.

Trotz Börsen-Turbulenzen rund um den Brexit will der japanische WhatsApp-Rivale Line diese Mal seinen Börsengang durchziehen.

Nach zwei gescheiterten Versuchen stehen die Chancen für einen erfolgreichen Sprung an den Aktienmarkt gar nicht mal schlecht.

Denn die Nachfrage der Anleger ist scheinbar so groß, dass die Japaner die Preisspanne nach oben setzen. Für Mitte Juli ist die Erstnotiz geplant.

Starke Position in Asien

Hierzulande ist der Line-Konzern so gut wie unbekannt. Dabei ist der Kurzmitteilungsdienst, der zum südkoreanischen Internet-Konzern Naver gehört, in Asien eine richtig große Nummer:


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Insgesamt nutzen 420 Mio. Nutzer den japanischen Mitteilungsdienst. Mehr als die Hälfte davon lebt in Japan, Taiwan, Thailand und Indonesien. Alleine im Heimatmarkt Japan zählt der Marktführer 68 Mio. Nutzer.

Geld wird mit Zusatzfunktionen verdient

Dabei hat Line ein kostenloses Angebot für Computer und Smartphones im Programm. Über die App lassen sich Sprachnachrichten verschicken und Video-Anrufe tätigen sowie Fotos und Videos teilen.

Bekannt geworden ist Line vor allem für seine Emojis wie Teddybären und Hasen, mit denen Nutzer ihre Gefühle bildhaft ausdrücken können. Die Emojis wie auch das Musik-Angebot können i. d. R. nur gegen Gebühr verwendet werden.

Größter Technologie-Börsengang des Jahres

Line legte die Preisspanne am Dienstag auf 2700 bis 3200 Yen fest. Damit könnte der Betreiber des Nachrichten-Dienstes bis zu 112 Mrd. Yen oder umgerechnet 1,1 Mrd. Dollar einsammeln.

Der Konzern peilt ein Doppel-Listing an der Börse in Tokio und in New York an.

Das Unternehmen bietet für den Gang aufs Parkett in Japan am 15. Juli 13 Mio. neue Aktien und 22 Mio. Wertpapiere in New York einen Tag zuvor an. Weitere 5,25 Mio. Aktien könnten als Mehrzuteilungs-Option angeboten werden.

Harter Wettbewerb gegen Facebook

Ob sich ein Einstieg für die Anleger lohnt, wird sich erst in den kommenden Quartalen zeigen. Zwar wuchs der Line-Konzern zuletzt mit einem Umsatzplus von 14% auf umgerechnet 127 Mio. € recht stark, doch kämpfen die Japaner gegen den übermächtigen Facebook-Konzern.

Alleine der Facebook-Nachrichtendienst Messenger hat 900 Mio. Nutzer weltweit, der übernommen WhatsApp-Dienst bringt es sogar auf über 1 Mrd.Kunden.

Zugleich kommen die WhatsApp-Nutzer aus Ländern mit einer höheren Kaufkraft und zeichnen sich durch eine hohe Kundenbindung aus.

Sie dürfen also gespannt sein, wie sich der japanische Konzern positioniert und was Line mit seinen Einnahmen aus dem Börsengang anstellt.

12. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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