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Lufthansa-Aktie: Günstiger Kerosinpreis trifft auf Gewerkschaftsstress

Die Aktie der Lufthansa hat im vergangenen Jahr viele Analysten und Investoren maßlos enttäuscht. Nachdem die Aktie das Jahr mit einem Kurssprung eröffnete und zwischendurch sogar die 20-Euro-Marke durchstieß, folgte der tiefe Absturz.

Erst bei Kursen um 11 Euro setzte die Gegenbewegung ein. Bis zum Jahreswechsel konnte die Aktie ausgehend vom tiefen Niveau wieder einiges aufholen, doch das Jahr beendet die Aktie im Minus. Und 2015? Wie geht es jetzt weiter?

Streikwelle drückt aufs Ergebnis

Mehrere Gewinnwarnungen sorgten im Vorjahr für einen tiefen Fall der Aktie. Teilweise wurde von Analysten sogar befürchtet, dass das vom Luftfahrtkonzern gelobte Effizienzprogramm SCORE höchstens minimale Effizienzverbesserungen bringen würde.

Hinzu kam eine nie dagewesene Streikwelle. Die Pilotengewerkschaft Cockpit liegt auch nach über 9 Monaten immer noch im Clinch mit dem Lufthansa-Management. Es geht um die Vorruhestandsregelung und Vertragskonditionen für Tochtergesellschaften.


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Wann es zu einer Einigung kommt, ist unklar. Inzwischen hat sich sogar ein „Problemchen“ hinzugesellt. Die Flugbegleiter der Gewerkschaft Ufo wollen in einer ersten Forderung 8% mehr Geld.

Mehr Passagiere und gute Chancen auf weiter steigende Auslastung in 2015

Die Streiks der Pilotengewerkschaft setzten der Lufthansa gewaltig zu, änderten aber nichts daran, dass Deutschlands größte Fluggesellschaft 2014 mehr Passagiere beförderte. Gestern teilte die Lufthansa mit, dass im Vorjahr 106 Mio. Fluggäste an Bord waren. Dies ist ein Zuwachs von 1,3%.

In diesem Jahr sind die Voraussetzungen für weiter steigende Passagierzahlen nicht schlecht. In guten Wirtschaftszeiten fliegen erfahrungsgemäß mehr Menschen als in Krisen. Eine weitere Chance bietet der niedrige Ölpreis. Fallen die Ticketpreise, ist fliegen attraktiver.

Niedriger Ölpreis könnte Gewinne befeuern….

Die Lufthansa rechnete vor, dass in diesem Jahr die Flugbenzin-Rechnung etwa 900 Mio. Euro niedriger ausfallen könnte. Bereits 2014 sorgte der fallende Ölpreis für eine Ersparnis von 400 Mio. Euro.

Sollte der Ölpreis im Schnitt unter 68 $ bleiben, könnte die Ersparnis in diesem Jahr noch größer ausfallen. Zusammen mit einer Piloten-Einigung und Effizienzverbesserungen, hat die Lufthansa gute Chancen auf einen ordentlichen Gewinnsprung. Das käme dann auch den 2014 gebeutelten Aktionären zugute.

…aber auch den Wettbewerb verschärfen

Ölpreis runter, Lufthansa-Aktie rauf – so einfach ist die Rechnung dann doch nicht. Es bleiben einige Unbekannte, zudem hängt natürlich auch viel davon ab, was in dem Aktienpreis schon eingepreist ist.

Die Chancen sind zwar nicht schlecht, doch bleibt zu berücksichtigen, dass der fallende Ölpreis nicht nur der Lufthansa entgegen kommt, sondern auch den Konkurrenten.

Daher dürften die Ticketpreise fallen und der Wettbewerb zunehmen. Wer dann wie viel verdient, hängt auch von der Kostenbelastung abseits des Ölpreises ab. Erst vor wenigen Tagen kündigte Ryanair an, dass auf dem deutschen Markt angegriffen werden soll. Daher raten nicht alle Analysten zum Kauf der Aktie.

13. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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