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Luxusgüter: Das Ende des ungebremsten Wachstums

Luxusgüter waren lange Zeit ein stark wachsendes Marktsegment. Seit 1995 hat sich das Marktvolumen auf 253 Mrd. € verdreifacht.

Insbesondere in China konnten die Konzerne fast alles verkaufen und erreichten jährlich neue Bestmarken.

Seit einigen Monaten hat sich das Bild in Asien jedoch eingetrübt: Einerseits bremst das schwache Wirtschafts-Wachstum in China, andererseits werden die Kunden immer anspruchsvoller.

Aktuelle Kollektionen lassen sich nicht mehr unverändert weltweit verkaufen, sondern müssen auf die spezifische Zielgruppe angepasst werden.

Europa hat sich zunächst als Rettungsanker für viele Konzerne erwiesen: Der schwache Euro und die niedrigen Zinsen ließen die Lust auf wertstabile Luxusgüter ansteigen. Die Terror-Anschläge in Paris und Brüssel im November und März änderten das Bild jedoch komplett.

Traditionell kaufen viele Touristen in den Luxus-Boutiquen ein. Diese blieben immer öfter aus; besonders die zahlungskräftige Klientel aus China mied die europäischen Metropolen.


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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Uhren leiden unter chinesischer Marktbereinigung

Während alle anderen Marktsegmente wuchsen, ging der Absatz von Luxus-Uhren im Jahr 2015 um 6% zurück.

Verantwortlich ist v. a. die neue Leitlinie der kommunistischen Partei Chinas, die zu offensichtlich zur Schau gestellten Reichtum von Partei-Funktionären bestraft

Richemont und Swatch berichten über eine schwache Geschäfts-Entwicklung in den Wirtschafts-Zentren Chinas. LVMH konnte sich dagegen dem Trend entziehen und gewann Marktanteile im Uhren- und Schmuckgeschäft.

Wechselkurse bestimmen über Geschäfts-Erfolg. Für die Unternehmen wird eine ausgewogene regionale Aufstellung immer wichtiger.

2015 hat der Euro gegenüber vielen wichtigen Währungen mehr als 1/5 an Wert verloren. Entsprechend attraktiv wurde die Währungs-Gemeinschaft für Luxus-Tourismus.

Die Konzerne stehen bei solch starken Schwankungen der Wechselkurse vor großen Herausforderungen bei der Preisgestaltung:

Zum einen wird eine gewisse Stabilität der Preise angestrebt, um den Eindruck der langlebigen Werthaltigkeit der Produkte zu verstärken.

Zum anderen dürfen die Preise allerdings global nicht zu weit auseinanderdriften, da die Kunden heutzutage ohne großen Aufwand weltweite Preisvergleiche anstellen können.

Die Talsohle ist durchschritten

Nach dem schwachen Wachstum 2015 ist die Talsohle nun durchschritten, und der Markt dürfte wieder stärker wachsen. Das größte Potenzial bietet die rasant wachsende Mittelschicht in Asien.

Zudem litt v. a. der Uhrenmarkt zuletzt unter hohen Lagerbeständen. Händler wollten zunächst vorhandene Ware abverkaufen und hielten sich mit Neubestellungen zurück.

Wenn die Lager bereinigt sind, wird auch die Nachfrage wieder ansteigen. Als Absatzkanal wird der Online-Handel immer wichtiger. Seit 2012 hat sich das Marktvolumen verdoppelt.

Die britische Traditionsmarke Burberry hat sich in diesem Bereich in den vergangenen Jahren am besten positioniert:

Die Kombination aus Online-Handel und Flagship-Stores, die ein echtes Einkaufserlebnis bieten, steht bei den Kunden hoch im Kurs. Die Großhandels-Aktivitäten werden dagegen zurückgefahren.

28. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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