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Luxusmarken: Unsere Aktien-Favoriten

LVMH hat in den ersten 9 Monaten solide Ergebnisse erzielt und seinen Umsatz um 3,8% auf 21,4 Mrd € gesteigert.

Mit einem Plus von 8% auf 7,7 Mrd € erzielten die Leder- und Modeprodukte den größten Zuwachs. Auch beim Schmuck und bei den Uhren ließ sich wieder mehr verdienen. Dagegen ist die Lust auf teuren Alkohol verflogen. Weine und Spirituosen mussten einen Umsatzrückgang von 7% in Kauf nehmen.

Beim Gewinn erzielte LVMH ein Plus von rund 6%. Das ließ der Vorstand in einer Pressekonferenz durchsickern. Genaue Zahlen nannte der französische Modekonzern aber nicht. Nach unseren Berechnungen lag der Gewinn bei knapp 2,4 Mrd €.

Selbst in Krisenzeiten wird auf teure Luxusartikel nicht verzichtet

LVMH befindet sich auf Erfolgskurs und überzeugt uns mit seinem starken Markenportfolio und seinem robusten Geschäftsmodell. Die Unruhen in der Ukraine haben dem Geschäft nicht geschadet.

In (Ost-) Europa und den USA fiel das Wachstum besonders hoch aus, sodass sogar die schwächelnde Nachfrage in Asien überkompensiert werden konnte. Das breite Produktangebot schützt den Konzern vor Konjunkturschwankungen und modischen Fehltritten.

Selbst wenn eine Taschen- oder Uhrenkollektion nicht wie erwartet von den Kunden angenommen wird, können kürzere Durststrecken mit den Lizenzeinnahmen überbrückt werden.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir nochmals mit deutlichen Wachstumsimpulsen aus dem Weihnachtsgeschäft.


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  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Unternehmensporträt

Die LVMH-Gruppe (Louis Vuitton Moét Hennessy), weltgrößter Luxusgüter-Konzern, produziert und vertreibt Weine & Spirituosen (Hennessy, Pommery), Mode- & Lederwaren (Louis Vuitton, Kenzo, Givenchy), Parfüms & Kosmetika (Dior, Guerlain), Schmuck & Uhren (TAG Heuer, Bulgari).

Über ausgesuchte Boutiquen, Shops und Einzelhandelsketten (Sephora, Le Bon Marche) werden weitere Haute Couture-Artikel angeboten.

Swatch Group bleibt auf Wachstumskurs

Swatch hat für das 1. Halbjahr ernüchternde Zahlen präsentiert, konnte aber seinen Wachstumskurs beibehalten. Der Umsatz stieg um 2,4% auf 4,1 Mrd SFr. Beim Gewinn sah es dagegen schlechter aus. Swatch musste einen Rückgang von 14,3% auf 680 Mio SFr hinnehmen.

Schuld waren der starke Franken, höhere Marketingaufwendungen und ein Brandfall bei einer Tochtergesellschaft, der zu Ausfällen bei der Produktion geführt hat. Für das 3. Quartal macht der Schweizer Uhren-Hersteller traditionell keine Angaben zum Umsatz und Gewinn.

Wir gehen aber davon aus, dass die operative Geschäftsentwicklung wieder stabilisiert werden konnte und zur alten Stärke zurückgefunden hat. In Europa und den USA profitiert Swatch von seinem hervorragenden Qualitäts- und Markenimage. In China bereitet aber genau dieses Top-Image einige Schwierigkeiten.

Die teuren Luxusuhren werden als Bestechungswährung zweckentfremdet. Chinas Antikorruptionspolitik belastet den dortigen Vertrieb und erschwert weitere Expansionsmaßnahmen. Allerdings sind die politischen Eingriffe nur von kurzer Dauer. Langfristig wird sich Swatch auch in diesem Markt durchsetzen und neue Wachstumschancen ergreifen.

Keine Smartwatch

In Sachen Smartwatch hat sich der Traditions-Konzern aber ganz klar gegen eine Zusammenarbeit mit einem Elektronikhersteller ausgesprochen. Apple hat für Januar seine erste Apple Watch angekündigt. Swatch lässt das kalt. Die Schweizer Qualität liege nicht im Bereich Elektronik, sondern in der filigranen Produktion von Luxusuhren.

Unternehmensporträt

Die Swatch Group gehört zu den Schweizer Aushängeschildern in der Welt. Neben den bunten Kunststoffuhren gehören mittlerweile 21 Uhrenmarken zum Konzern.

Darunter befinden sich so etablierte Namen wie Bréguet, Omega, Rado oder Glashütte. Einen weiteren Ertragspfeiler bilden die elektronischen Systeme. Neu ist die Sparte Markenschmuck. Durch eigene Läden wird das Vertriebsnetz stetig ausgebaut.

Burberry steigert Einzelhandelsumsätze deutlich

Burberry hat im 1. Halbjahr seine Wachstumsstrategie vorangetrieben und wichtige Erfolge in Asien und Amerika erzielt. Vor allem die Umsätze im Einzelhandel konnten deutlich gesteigert werden. Burberry setzt auf eigene Ladenlokale mit hoch qualifizierten Mitarbeitern. Das gefällt den Kunden, und zwar weltweit. Der Umsatz stieg um 6,6% auf 1,1 Mrd £.

Bereinigt um die Wechselkurse fiel das Wachstum sogar zweistellig aus. Auch beim Gewinn machte sich das starke britische Pfund bemerkbar. Unterm Strich musste Burberry einen Rückgang von 10,7% hinnehmen.

Neben den negativen Wechselkurseffekten ist der geringere Gewinn vor allem auf die schwache Geschäftsentwicklung in Europa, dem Mittleren Osten, Indien und Afrika zurückzuführen. In diesen Regionen wurde zwar noch ein Umsatzplus erzielt, allerdings mussten aufgrund der rückläufigen Nachfrage die Verkaufspreise angepasst werden. Das belastete die operativen Margen und drückte auf den Gewinn.

Belastend kam eine Protestaktion hinzu, die von mehreren deutschen Prominenten und rund 300.000 Facebook-Nutzern unterstützt wurde. Es wurde zum Boykott aufgerufen, weil Burberry weiterhin Echtpelz verwendet. Tierschützer hatten zuvor von den katastrophalen Bedingungen auf den Pelztierfarmen berichtet.

Burberry lässt sich von der Aktion aber nicht beeindrucken und verweist auf seine Verhaltensregeln für Lieferanten. Zudem sei es für den Luxusmodekonzern unmöglich, Kunstpelz zu verkaufen. Burberry verwendet Pelze von seltenen Füchsen. Diese Exklusivität schätzen die Kunden.

Unternehmensporträt

Burberry Group PLC wurde bekannt durch die gleichnamige Modemarke. Das einprägsame Karo-Muster ist weltweit bekannt. Neben dem direkten Vertrieb in konzerneigenen Ladenlokalen verdient der Konzern vor allem durch den Großhandel und das Lizenzgeschäft. Neben Lederwaren, Kleidung, Uhren und Schmuck werden auch Kosmetik und Parfüm vertrieben.

24. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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