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Manz AG: Bereinigung der Bilanz belastet das Ergebnis

Heute Morgen hat der in Reutlingen ansässige Maschinenbauer Manz Vorabzahlen für das Geschäftsjahr 2014 veröffentlicht. Das im TecDax gelistete Unternehmen scheint nach Jahren des Umbruchs für die Zukunft gewappnet zu sein.

Bevor ich Ihnen dies jedoch näher erläutere und im Einzelnen auf die Zahlen eingehe, möchte ich Ihnen kurz das Unternehmen und die Ausgangslage vorstellen.

Die Manz AG musste sich neu erfinden

Das 1987 gegründete Unternehmen Manz AG, das bis zum Jahr 2011 unter dem Namen Manz Automation AG firmierte, war einst ein wichtiger Zulieferer der Solarindustrie. Doch die Krise in der Solarbranche führte schließlich dazu, dass auch Manz in eine Krise geriet.

Doch dann folgte im Jahr 2013 eine strategische Neuausrichtung. Dadurch konnte das Unternehmen bereits im selben Jahr einen Rekordumsatz von rund 266 Mio. Euro erzielen und die Trendwende einleiten.


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Besonders die Nachfrage nach Maschinen zur Herstellung von Displays für Smartphones und Tablets sorgte damals für ein deutliches Umsatzplus.

Weiteres Potenzial für das Unternehmen steckt in den Anlagen zur Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien – ein Thema, das für Hersteller von Elektroautos eine große Rolle spielt. Spannend ist zudem, wie viel Wachstumsspielraum dieses Segment in weiteren Bereichen bietet.

Kommen wir jetzt aber – nachdem wir in den Rückspiegel geschaut haben – zu den 2014er Vorabzahlen und zur aktuellen Lage des Unternehmens.

Die aktuellen Zahlen der Manz AG

Nach vorläufigen Zahlen stand am Ende des Geschäftsjahres 2014 bei der Manz AG ein operativer Verlust (EBIT) von 32,8 Mio. Euro zu Buche. Ursächlich für den operativen Verlust waren vor allem Sonderbelastungen in Form von diversen Abschreibungen.

Das Unternehmen schrieb neben Entwicklungskosten in der Solarsparte auch mehrere Aufträge ab. 2013 hatte sich der Hersteller von Maschinen für die Batterie-, Solar- und Displayindustrie noch mit einem Ergebnis von 3,1 Mio. Euro vor Steuern und Zinsen zumindest knapp in die operative Gewinnzone gekämpft.

Mut macht allerdings die Höhe des Umsatzes im vergangenen Geschäftsjahr. Hier konnte Manz mit 306 Mio. Euro abermals einen Rekordwert erreichen. Der Zuwachs im Vergleich zum vorherigen Rekordumsatz im Jahr 2013 lag bei 15%.

Optimistischer Ausblick seitens der Manz AG

Nach Unternehmensangaben werden die vorgenommenen Abschreibungen zu einer Ergebnisverbesserung in den künftigen Geschäftsjahren beitragen. Für das laufende Geschäftsjahr 2015 erwartet der Vorstand in allen drei strategischen Geschäftsbereichen ein weiteres Wachstum.

Der Umsatz soll zwischen 320 und 340 Mio. Euro liegen und das operative Ergebnis (EBIT) soll deutlich positiv ausfallen.

Fazit: Den Schritt, die Bilanz weiter zu bereinigen, begrüße ich. Denn dadurch kann das Unternehmen jetzt ohne Altlasten eine erfolgreiche Zukunft in Angriff nehmen. Ob die Zukunft allerdings so erfolgreich wird, wie vom Vorstand der Manz AG suggeriert, wird sich erst zeigen müssen.

Für risikofreudige Anleger kann die Manz AG durchaus ein interessantes Investment sein. Angesichts dessen, dass bereits einiges an Optimismus im Kurs der Manz-Aktie eingepreist ist, birgt ein solches Investment aber auch größere Risiken.

24. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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