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Marc Faber warnt vor bedrohlicher Rezession

Marc Faber ist einer der bekanntesten und renommiertesten Börsenexperten der Welt.

In der Vergangenheit waren Anleger immer wieder gut beraten, sich die Markteinschätzungen von Herrn Faber ganz genau anzuhören.

Das gilt besonders für seine neueste Prognose, die alles andere als erfreulich ist.

Marc Faber trägt in der Branche den Spitznamen „Dr. Doom“ (zu Deutsch: „Doktor Untergang“). Da Börsianer aber aufgrund der bullischen Grundeinstellung positive Nachrichten bevorzugen, wird Faber oftmals als „ewiger Bär“ verschrien.

Das entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Der Grund für diese Fehleinschätzung: Faber wurde 1987 weltbekannt, als er seinen Kunden rechtzeitig vor dem Crash am „Schwarzen Montag“ zum Verkauf riet. Seitdem werden in der Presse vor allem seine Warnungen und negativen Szenarien zitiert.


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Zuletzt hatte ich Ihnen hier die Warnung von Herrn Faber zum Goldpreis vorgestellt. Damit lag der Börsenguru im wahrsten Sinne des Wortes „goldrichtig“. Kurz nach seiner bärischen Prognose, mit der er damals relativ alleine stand, und meinem Bericht darüber im Privatfinanz Letter brach der Goldpreis deutlich ein.

Doch Faber ist kein Ultra-Bär aus Überzeugung. Er hat in der Vergangenheit auch frühzeitig zum Kauf von Gold oder von Aktien und Immobilien in bestimmten Emerging Markets geraten.

Seine neueste Prognose ist jedoch alles andere als positiv: Faber warnte Ende letzter Woche, dass die Weltwirtschaft an der Schwelle eines massiven Abschwungs stehe.

Rezession könnte die Weltwirtschaft erfassen

Der Auslöser sei jedoch nicht Griechenland und Europa, worauf derzeit alle Börsianer schauen. Wie Faber richtig bemerkt: „Immer wenn sich alle auf eine Sache, wie Griechenland und Europa, fokussieren, dann verlieren sie oftmals Sachen aus den Augen, die wesentlich wichtiger sind“.

Laut Faber geht derzeit die größte Gefahr nicht von der Schuldenkrise in Europa aus, sondern von den deutlichen Wachstumsverlangsamungen in China und Indien, den beiden großen BRIC-Staaten.

Diese negativen Entwicklungen in zwei der großen Zugpferde der Weltwirtschaft würde Wirtschaften rund um den Globus hart treffen, so Faber. (Die wachstumsstarken Emerging Markets, angeführt von Asien und vor allem China, hatten die Weltwirtschaft in 2009 aus der letzten Rezession gezogen.)

Faber ist deshalb sehr bärisch: „Ich denke wir könnten eine globale Rezession bekommen – entweder im vierten Quartal (2012) oder im Frühjahr 2013“. Auf die Frage, wie hoch er die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Prognose einschätze, antwortete Faber: „Einhundert Prozent!“. Das ist mal eine klare Aussage.

Kurzfristig sieht Faber allerdings durchaus das Potential für eine Rallye. Der positive Auslöser wäre ein Ausstieg von Griechenland aus der EU: „Ich denke die Märkte wären erleichtert, wenn Griechenland endlich den Euro verlässt“.

„Dann hätten die Märkte mehr Klarheit. Es wären zwar keine guten Nachrichten für (die Aktien der) Banken und Versicherer. Aber im Allgemeinen sind die Märke überverkauft und würden eine Rallye starten, wenn es zu einem Austritt käme.“

Mal sehen ob Faber dieses Mal wieder so richtig liegt wie erst kürzlich beim Gold.

29. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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