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Marktprognosen 2015: Niedrige Bewertungen bieten hohe Chancen

Was steht uns 2015 an den Rohstoffmärkten bevor? Dies ist eine sehr spannende Frage für alle Rohstoff-Fans. Genau diese Frage habe ich in der vergangenen Woche auch vielen Experten auf der Rohstoffmesse in Vancouver gestellt.

Wie gestern schon angekündigt, möchte ich heute noch einmal einige wichtige Experten zu Wort kommen lassen mit ihren aktuellen Prognosen und Einschätzungen. So fasste Eira Thomas, die Vorstandschefin von Kaminak Gold, ihren aktuellen Ausblick auf die Rohstoff-Firmen wie folgt zusammen:

„Das Interesse an substanzstarken Rohstoff-Projekten in sicheren Regionen mit niedrigen, geopolitischen Risiken wie bspw. Kanada, Australien und den USA, wird in der Zukunft weiter zunehmen. Als letztes Beispiel sehen wir hier passend die Übernahme von Probe Mines durch den Major Goldcorp.“

Bei dieser Übernahme mit einem Volumen von 500 Mio. Dollar hat Goldcorp für Probe Mines eine Prämie von rund 50% auf den letzten Schlusskurs gezahlt. Das ist ein wirklich positives Signal für die Branche.

Eine neue Mittelschicht von 500 Millionen Menschen in Asien benötigt immer mehr Rohstoffe

Zu den langfristigen Perspektiven äußerte sich Gianni Kovacevic ein Rohstoff-Experte und Buchautor aus Vancouver:


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„Jeder Investor sollte sich vor Augen führen, dass in den nächsten Jahren 500 Millionen Menschen in Asien der globalen Mittelschicht beitreten werden. Das sind mehr als die aktuelle Mittelschicht in Europa und den USA zusammen. Demnach geht kein Weg daran vorbei, dass die globale Rohstoff-Nachfrage signifikant zunehmen wird.

Vor allem Kupfer als der König der Industriemetalle, u.a. elementar für jegliche Elektrizitätsanbindung, wird zu den großen Profiteuren gehören.“ Solche Aussagen zeigen Ihnen ganz klar, dass das „Big Picture“ bei den Rohstoffen weiterhin intakt ist.

Viele Investoren verlieren jedoch bei der aktuellen Marktlage immer wieder die historischen Dimensionen des aktuellen Bärenmarktes aus den Augen.

Hierzu äußerte sich mit Eric Coffin, ein angesehener Börsenbrief-Herausgeber mit einem klaren Fokus auf kleineren Rohstoffwerten: „Ich bin jetzt schon seit fast 40 Jahren in der Juniorbranche aktiv und ich habe noch nie ein chancenreicheres Umfeld gesehen.

Die aktuellen Bewertungen sind nahe den tiefsten Ständen in den letzten Jahrzehnten. Wer Fokus auf Qualität und Substanz legt, kann in den nächsten Jahren ein Vermögen verdienen. Aktuell gefällt mir sehr, dass der Goldpreis auch bei einem starken Dollar kräftig an Wert zulegt.“

Mit Lawrence Roulston äußerte sich ein weiterer anerkannter Rohstoffexperte mit einem bekannten Börsenbrief zu den weiteren Perspektiven: „Meine größte Angst sehe ich darin, die besten Junioraktien zu früh zu verkaufen.

Das ist ein typisches Phänomen nach einem langen und harten Bärenmarkt. Investoren verkaufen da oft mit 100% Gewinn und ärgern sich später sehr darüber, wenn die Aktie 1.000% und mehr im nächsten Bullenmarkt steigt. Daher empfehle ich nur Teilgewinne zu realisieren.“

Es lohnt sich auf die besten 10% der Rohstoff-Firmen zu setzen

Damit die Branche aber wieder in die Erfolgsspur zurückkehrt, müssen schon einige Dinge passieren. Das merkte Mickey Fulp, ein US-Rohstoffexperte mit mehr als 40.000 Followern auf Twitter an: „

„Der Goldminen-Sektor und vor allem die großen Produzenten müssen endlich wieder den Weg zu ihren Wurzeln zurückfinden.

Die Goldminen-Branche darf nie wieder ein Wachstums-Sektor sein, sondern muss als reine „Value“-Branche gesehen werden. Alleine die Tatsache, dass es immer weniger hochgradige und ökonomische Goldvorkommen gibt, spricht für sich. Daher steht hier Qualität ganz klar vor der Quantität.“

Aber genau hier besteht die große Herausforderung für Investoren. Qualität ist selten in diesem Sektor. Das sieht auch Rick Rule, Gründer und Chairman von Sprott Asset Management so: „Nach wie vor sehe ich maximal 10% der Junior-Firmen als lukratives und nachhaltiges Investment.“

Hier kann ich Ihnen nur sagen: Es lohnt sich aber genau diese 10% der Rohstoffunternehmen herauszufiltern. Dabei werde ich Sie auch weiterhin an dieser Stelle unterstützen.

28. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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