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Mastercard: Darum sperren Karstadt-Kunden ihre Karten

Knapp eine Million Bundesbürger besitzen ein der KarstadtQuelle Bank oder nutzen eine der anderen Finanzdienstleistungen wie ein Tagesgeldkonto des Geldinstituts, dessen Namen überdeutliche Assoziationen zum insolventen Arcandor-Konzern weckt.

Doch was wird aus den Kreditkarten, vor allem jetzt wo eine Datenpanne die Angst bei den Kunden schürt. Karstadt sorgt vor und empfiehlt im Zuge der Datenpanne eine Sperrung.

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KarstadtQuelle Bank gehört zur Valovis Bank

Wie auch bei Karstadt Quelle Versicherungen, so sorgt auch bei der KarstadtQuelle Bank nur noch der Name dafür, dass Kunden annehmen könnten, dass die Arcandor-Insolvenz zu Komplikationen oder Konsequenzen bei ihrer Mastercard-Kreditkarte oder ihrem Tagesgeldkonto führen könnte.


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Doch die KarstadtQuelle Bank gehört bereits seit dem 1. April 2009 zur Valovis Bank. Bei der Valovis Bank handelt es sich ein Kreditinstitut, das zu 100 Prozent dem KarstadtQuelle Mitarbeitertrust e.V. gehört.

Kreditkartendaten sind in unbefugte Hände gelangt

Nach der Datenpanne bei AWD, bei der 27.000 Kundendaten gestohlen wurden (GeVestor.de berichtete) scheint jetzt auch bei KarstadtQuelle eine Lücke im System zu klaffen: Wie eine Sprecherin des Unternehmens mitteilte, sollen bislang unbekannte Täter in den Besitz von Kreditkartendaten gekommen sein.

Deshalb wurden laut Informationen der Verbraucherzentrale alle Besitzer einer Karstadt-Mastercard dazu aufgefordert, diese Karte sperren zu lassen. Wie KarstadtQuelle mitteilt, soll es sich dabei jedoch um eine absolute Vorsichtsmaßnahme handeln.

Genaue Zahlen darüber, wie viele Kunden theoretisch von dem Datenleck betroffen sind, wurden nicht mitgeteilt.

Angesichts der hohen Kosten, die mit einer Rückrufaktion aller Karstadt-Mastercards verbunden sind, dürfte es jedoch bereits zu einem Missbrauch gekommen sein oder KarstadtQuelle ist angesichts der gehäuften Datendiebstähle in den letzten Tagen dermaßen sensibilisiert, dass aus Imagegründen keinerlei Risiko eingegangen wird.

Als vertrauensbildende Maßnahme ist die Aufforderung zum Sperren der Karstadt-Mastercard jedoch auch nicht wirklich zu werten.

Keine finanziellen Konsequenzen für Kunden

Sollte es zu einem Missbrauch der Kreditkarte gekommen sein, brauchen Kunden keinerlei Konsequenzen zu befürchten: Eine Haftung ist nur dann möglich, wenn der Kunde selbst grob fahrlässig mit der Kreditkarte umgegangen ist. Dies ist jedoch bei einem Datendiebstahl beim Anbieter der Kreditkarte keineswegs der Fall, sodass KarstadtQuelle haften muss.

GeVestor.de meint: Nach aktueller Informationslage kann nur darüber spekuliert werden, ob es wirklich bereits zu einer missbräuchlichen Nutzung der Kreditkartendaten gekommen ist. Klar scheint aber, dass es KarstadtQuelle um eine Begrenzung des Schadens geht – unklar bleibt jedoch, ob dabei ein finanzieller Schaden oder ein Schaden fürs Image begrenzt werden soll.

Angesichts der Datenskandale in letzter Zeit sind viele Unternehmen hellhörig geworden und versuchen verzweifelt, dass Vertrauen ihrer verunsicherten Kunden zu rechtfertigen.

20. Oktober 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Tino Hahn
Von: Tino Hahn.