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Medienbericht: Evonik hat sein Übernahme-Ziel gefunden

Der deutsche Chemie-Konzern Evonik ist auf der Suche nach neuen Wachstumschancen offenbar fündig geworden: Die Spezialchemie-Sparte vom US-amerikanischen Industriegas- und Chemie-Konzern Air Products soll offenbar übernommen werden.

Air Products befindet sich gerade in einer Umstrukturierung und hat den Unternehmensbereich, der im Falle eines Deals einen Preis von mehr als 3,5 Mrd. Dollar erzielen könnte, zum Verkauf gestellt.

Gerüchte sehr glaubwürdig

Die Gerüchte wurden von Evonik oder Air Products zwar noch nicht bestätigt, doch ist davon auszugehen, dass sich die Meldung des stets gut informierten Wallstreet Journals als wahr entpuppt.


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Sehr vieles passt bei dem Gerücht. Evonik hat schon vor einiger Zeit angekündigt, dass man zukaufen will und Ausschau nach geeigneten Kandidaten halte. Vor einem Jahr wurden Gerüchte laut, dass Evonik eine Übernahme des Schweizer Spezialchemikers Clariant oder der niederländischen Royal DSM plane. Beide Gerüchte lösten sich jedoch in Luft aus.

Als das Unternehmen in Europa nicht fündig wurde – bzw. nicht zum Zug kam – ging der Blick nach Amerika. Im Januar berichteten Insider, dass erste Gespräche mit US-Zielen laufen. Anfang März bestätigte das Unternehmen Vorgespräche, ohne jedoch Ziele zu nennen.

Keine Sonderausschüttung: Investoren greifen dennoch zu

Evonik sitzt auf einem satten Berg Cash. Über 2 Mrd. Dollar warten in der Unternehmenskasse darauf, eingesetzt zu werden. Unternehmenschef Klaus Engel versprach ein attraktives Ziel bis Ende 2016 zu finden – oder das Geld an die Aktionäre auszuschütten.

Eine Übernahme der Air Products-Sparte ist für die Investoren offenbar positiv zu werten. Anleger schicken die Aktie am Vormittag in einem schwachen Marktumfeld um 1,2% nach oben. Normalerweise verliert die Aktie des Bieters nach einer Deal-Ankündigung, da Geld aus dem Unternehmen abfließt und jede Übernahme auch Risiken mit sich bringt.

Übernahme wichtig zur Erreichung der Mittelfrist-Ziele

Evonik hatte einen schwachen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 präsentiert. Umsatz und Gewinn wurden unter den Vorjahreswerten prognostiziert. Der Zukauf mildert ein wenig die Sorgen. Denn die Übernahme in der Marktregion Nordamerika bietet neue Wachstumschancen und stellt das Unternehmen breiter auf.

Zukäufe wurden als notwendige Bedingung dafür angesehen, damit Evonik die Mittelfrist-Planung schafft. Im Jahr 2018 soll der Umsatz bei 18 Mrd. Euro landen und ein operativer Gewinn von 3 Mrd. Euro hängen bleiben.

Der 2016er operative Gewinn wurde mit 2 bis 2,2 Mrd. Euro prognostiziert, der Umsatz mit „leicht unter Vorjahresniveau von 13,5 Mrd. Euro“. Einen so kräftigen Anstieg bei den wichtigen Kennzahlen in nur 2 Jahren – und dann auch noch in dem aktuell nicht einfachen Umfeld – hat kaum einer Evonik ohne Zukäufe zugetraut.

17. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

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