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Medizintechnik aus der Schweiz

Die Schweiz ist v. a. für die schönen Berge, wunderbaren Käse und leckere Schokolade bekannt.

Doch auch abseits von Natur und Gaumen-Freuden haben die Eidgenossen eine Menge zu bieten.

Man blicke nur einmal auf die zahlreichen Biotech-Unternehmen, die in der Schweiz beheimatet sind.

Und noch eine weitere Branche ist in der Schweiz stark vertreten: Hochwertige Ingenieurskunst setzt sich auch trotz dem teuren Franken in aller Welt durch; so wie Straumann.

Gerade wenn Sie von dieser Aktie bislang noch nicht gehört haben, lohnt es sich, unsere Analyse genauer zu lesen.

Die 1954 gegründete Straumann AG gehört zu den international führenden Anbietern von Dental-Implantaten.


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Mit der Entwicklung bedeutender Technologien hat das Unternehmen wichtige Beiträge für den Fortschritt in der Dental-Implantologie geleistet.

Das Straumann Dental Implant System zählt dank Präzision und ausgezeichneter klinischer Resultate zu den meistdokumentierten Implantat-Systemen der Welt. Straumann-Produkte werden in über 70 Ländern verkauft.

Straumann will Komplett-Anbieter werden

Straumann hat das Jahr mit einem Rekordumsatz abgeschlossen. Der Nettogewinn brach dagegen wegen eines Sonderaufwands von 73 Mio. SFr im Zusammenhang mit der NeodentÜbernahme um mehr als die Hälfte ein.

Viel wichtiger ist aber, dass Straumann die Franken-Aufwertung mit seinen Sparmaßnahmen kompensieren konnte.

Die operative Marge hat sich auch nach Sondereffekten von 20,9 auf 21,6% verbessert. Für dieses Jahr hat Straumann 9 Produkt-Einführungen und ein Umsatz-Wachstum von etwa 5% angekündigt.

Gleichzeitig soll die operative Marge weiter verbessert werden. Ob es dem Konzern gelingt, auch langfristig profitabel zu wachsen, ist fraglich.

Denn Straumann will sich als Komplett-Anbieter etablieren. Schon in den vergangenen Jahren hat sich Straumann an verschiedenen Unternehmen beteiligt und sein Angebot erweitert.

Ziel ist es, Zahnärzte und Dental-Labore für alle Arbeits-Prozesse mit Werkzeugen auszustatten, die aber jeweils mehr oder weniger margenstark sind. Ähnlich sieht es bei Zahnimplantaten aus.

Aktie hat Fantasie

Allerdings wachsen Hersteller günstigerer Lösungen schneller als Premium-Anbieter. Das Billig-Segment macht bereits 1/3 des gesamten Marktvolumens aus.

Mit der brasilianischen Neodent hat sich Straumann in diesem wachstumsstarken, aber weniger rentablen Segment positioniert.

Zudem hat sich der Konzern im Februar über eine 30%-Beteiligung an der französischen Anthogyr Zugang zum chinesischen Markt für Implantate verschafft.

Letztlich wird Straumann Interesse an der israelischen MIS Implants nachgesagt. Der Kaufpreis wird auf 400 Mio. $ geschätzt. Damit steckt in der Aktie von Straumann auch ein bisschen Fantasie.

27. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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