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Medizintechnik: Demografie und Innovation als Wachstumstreiber

Medizintechnik findet sich trotz des hohen Wachstumspotenzials nur selten in den Depots der Privatanleger.

Ein Grund mag die ausgeprägte Heterogenität des Sektors sein, die ihn nur schwer fassbar macht.

Von einfachen Verbrauchsmaterialien und Bluttests über Herzschrittmacher, Implantate und Hörgeräte bis zu Investitionsgütern der Krankenhaus- und Praxisausrüstung – alle diese Produkte sind der Medizintechnik zuzuordnen.

Bedeutendste Anwendungsgebiete sind die Kardiologie und Orthopädie. Wachstumstreiber sind die steigende Lebenserwartung und damit der überdurchschnittlich wachsende Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung.

Zwischen 2000 und 2025 wird sich die Anzahl der Menschen, die älter als 60 Jahre sind, auf 1,2 Mrd verdoppeln.


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Hinzu kommt der zunehmende Bedarf in Märkten wie China und Indien, wo nicht nur das steigende Durchschnittsalter, sondern auch der wachsende Wohlstand und die sich verbessernde Infrastruktur der Gesundheitssysteme die Nachfrage nach Medizintechnik-Produkten ankurbeln.

Während die Pro- Kopf-Ausgaben für Gesundheit in den Schwellenländern noch unter 1.000 $ jährlich liegen, bewegen sie sich in den Industriestaaten zwischen 4.000 und 8.000 $.

Den Sparzwängen in den Industriestaaten begegnet die Branche, indem sie durch Innovationen den Strukturwandel in den Gesundheitssystemen vorantreibt, in dessen Zentrum die Effizienzsteigerung steht.

Dabei geht es um die Entwicklung moderner Verfahren und Produkte, die die Genesungszeit und somit die Inanspruchnahme medizinischer Dienstleistungen deutlich reduzieren, was wiederum die Gesundheitskosten senkt.

Deutsche Unternehmen gut aufgestellt

Die Stimmung unter den deutschen Anbietern ist gut. Denn Medizintechnik aus Deutschland hat einen guten Ruf und ist weltweit gefragt. Um rund 6% auf 21 Mrd € ist die Branche im vergangenen Jahr gewachsen. Und in diesem Tempo könnte es 2012 weitergehen.

Die Zuversicht der Unternehmen basiert auf der Tatsache, dass die Zahl der medizinischen Eingriffe von Jahr zu Jahr steigt. Sie speist sich aber auch aus der hohen Nachfrage in den Schwellenländern.

Auch Russland investiert mehr in seine Krankenhäuser, und selbst in den USA laufen die Geschäfte wieder deutlich besser – trotz der noch immer umstrittenen Reform des Gesundheitssystems. Lediglich einige Länder Südeuropas bereiten Sorge. Dort wird die Zahlungsmoral immer schlechter.

Unsere Branchenfavoriten

In der Medizintechnik sind finanzstarke und profitable Unternehmen zu bevorzugen, die bereits über ein reifes Produktportfolio verfügen.

Entscheidend sind aber auch der medizinische Nutzen, das Sparpotenzial für das Gesundheitswesen sowie die Marktchancen der Produkte. Vor diesem Hintergrund sind Drägerwerk, Sartorius und Carl Zeiss Meditec unsere Brachenfavoriten.

Carl Zeiss Meditec neu in der Aktien-Analyse

Neu aufgenommen haben wir Carl Zeiss Meditec, einen Spezialisten für Augenheilkunde und Anbieter von Produkten für die Neuro-, Hals-, Nasen- und Ohrenchirurgie. Das Unternehmen hat den Gewinn in den letzten 10 Jahren, mit einer Ausnahme 2009, kontinuierlich gesteigert.

Der Start ins Geschäftsjahr 2012 war ebenfalls sehr dynamisch, was durch die guten Ergebnisse des 1. Quartals untermauert wird. Der positive Trend setzte sich im 2. Quartal fort.

Nach vorläufigen Angaben stieg der Umsatz im 1. Halbjahr um 15% auf 432 Mio €. Carl Zeiss Meditec überzeugt durch eine breite Produktpalette und globale Aufstellung. Vor allem die Expansion nach Asien zahlt sich immer mehr aus.

8. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.