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Megadeal in der Bierbranche kurz vor dem Abschluss

Die Stimmung bei den großen Bierbrauern ist gedämpft.

Immer mehr kleine Brauereien drängen in den Markt und machen den Big Playern das Leben schwer. Zwischen 2005 und 2015 stieg allein in Deutschland die Zahl der Brauereien von 1.281 auf 1.388. Davon sind rund die Hälfte Kleinbrauereien mit einem Jahresausstoß unter 10.000 hl.

Gleichzeitig ging der Bierkonsum von 115 auf 106 Liter pro Kopf und Jahr zurück. 1992 waren es sogar 143 Liter. Eine ähnliche Entwicklung ist in anderen Biernationen zu beobachten. In den USA kommen Kleinbrauereien bereits auf einen Marktanteil von 21%.


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Während die sogenannten Craft-Brauereien in einem schrumpfenden Markt aus eigener Kraft wachsen, gelingt dies Konzernen wie Heineken oder InBev nur durch Zukäufe. InBev ist gerade dabei, die 107 Mrd $ schwere Übernahme der südafrikanischen SABMiller abzuschließen. Entsprechend haben wir die Beobachtung von SABMiller eingestellt. Sobald alle Wettbewerbshüter ihr Placet gegeben haben, entsteht die mit Abstand größte Brauerei der Welt mit einem Umsatz von mehr als 60 Mrd $.

InBev wird seine Marktstellung vor allem in Afrika und Lateinamerika ausbauen. Von dem Deal kann auch Heineken profitieren. Denn viele Kartellbehörden haben der Übernahme nur unter Auflagen zugestimmt. InBev muss sich von etlichen Aktivitäten trennen, die für Heineken interessant sein könnten.

Nur 4 von 29 Cola-Getränken sind „gut“

Immer mehr Menschen leben gesundheitsbewusster und trinken Mineralwasser statt süßer Cola. Auch in den USA. Wurden dort 1998 noch 159 Liter Wasser pro Kopf getrunken, sind es heute schon 220 Liter. Vor Kurzem hat die Stiftung Warentest 29 Cola-Getränke verschiedener Hersteller untersucht und gezeigt, wie schädlich Cola sein kann. Von den 29 Getränken waren 19 nur mit Zucker gesüßt, acht waren komplett zuckerfrei und enthielten nur Süßstoffe, und drei enthielten beides. Mit „gut“ bewertet wurden nur die zuckerfreien Produkte.

Denn folgt man der Weltgesundheitsorganisation WHO, wird der tägliche Zuckerbedarf von 50 g schon mit einem halben Liter klassischer Cola gedeckt. Am besten abgeschnitten haben Cola Light und Zero von Coca-Cola. Auf den letzten Platz kam Pepsi Light, in der man eine sehr hohe Belastung mit Chlorat fand, das in großen Mengen zu sich genommen giftig ist.

Seit Jahren versuchen Coca-Cola und PepsiCo den Cola-Schwund durch den Zukauf von Mineralwasser, Fruchtsäften oder Snacks zu kompensieren. Bisher mit mäßigem Erfolg. Denn auch der Markt für Fruchtsäfte stagniert. Dafür gibt es mehrere Gründe: die Abkehr vom traditionellen Frühstück mit dem obligatorischen Glas Fruchtsaft, die Debatte um den hohen Zuckergehalt in vielen Säften sowie die rohstoffbedingt steigenden Preise.

Hawesko wächst schneller als der Markt

Der deutsche Weinmarkt wird auf ein Volumen von 7 Mrd € geschätzt. Davon entfallen 2 Mrd € auf das gehobene Preissegment ab 4 € pro Flasche. In diesem Segment agiert Hawesko und hat bereits einen Marktanteil von rund 25% in Deutschland erobert.

Denn in den letzten 15 Jahren ist es Hawesko trotz zunehmender Konkurrenz immer gelungen, das Marktwachstum zu übertreffen. 2016 dürfte es weiter bergauf gehen, zumal immer mehr Verbraucher großen Wert auf gute Qualität legen und bereit sind, mehr Geld für Wein auszugeben.

Mit seinem breiten und attraktiven Angebot an internationalen Weinen, der hohen Fachkompetenz und den unterschiedlichen Vertriebskanälen wird es dem Konzern gelingen, den Geschmack der Kunden zu treffen.

25. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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